Spezialist für soziales Marketing arrangiert für das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen Wettbewerbe für Spenden und Sponsoring
Social-Value-Gründer Lukas Dopstadt (Bild: NRW.BANK)

Mittelstand

//Dienstleister unterstützt Unternehmen beim sozialen Engagement

Social Value ist Spezialist für soziales Marketing. Das Kölner Unternehmen arrangiert für Unternehmen Spenden- und Sponsoring-Wettbewerbe, vorwiegend durch den Einsatz digitaler Medien. Geschäftsführer Lukas Dopstadt und seine Mitarbeiter sehen ihre Arbeit als gesellschaftliches Engagement mit marktwirtschaftlichen Mitteln. Seit der Gründung Ende 2008 ist das Unternehmen deutlich gewachsen. Für Investitionen nutzte Social Value auch den NRW.BANK.Mittelstandskredit.

Der Namenszusatz von Social Value lautet: „GmbH für eine bessere Gesellschaft“. Lukas Dopstadt, der Gründer des Unternehmens, wusste als ehemaliger Investor-Relations-Berater für börsennotierte Aktiengesellschaften, dass bestimmte Kommunikationsreichweiten und -wirkungen erwartet werden, wenn die Wirtschaft sich mit Spenden und Sponsorings sozial engagiert. Vereine und Institutionen, die von solchen Geldern profitieren, befürchten aber häufig, für Öffentlichkeitsarbeit instrumentalisiert zu werden. „Beide Seiten finden manchmal schwer zusammen“, so Dopstadt.

Lukas Dopstadt sieht seine Arbeit nicht ideologisch, trotzdem nimmt Social Value von bestimmten Branchen keine Aufträge an (Bild: NRW.BANK) Lukas Dopstadt sieht seine Arbeit nicht ideologisch, trotzdem nimmt Social Value von bestimmten Branchen keine Aufträge an (Bild: NRW.BANK)

Nutzen für alle

Social Value sieht sich als Vermittler und organisiert vornehmlich im Internet Spenden- und Sponsoring-Wettbewerbe, mit denen Unternehmen soziale Projekte fördern können. „Wir achten dabei aber auf wirtschaftlichen Erfolg für alle Beteiligten. Spender und Sponsoren sowie Geförderte haben davon einen Nutzen, wir als Dienstleister auch“, betont Lukas Dopstadt.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei Wettbewerben für sogenannte Corporate Social Responsibility, also Beiträge von Unternehmen zur gesellschaftlichen Verantwortung. Social Value schafft dabei für die Auftraggeber öffentlichkeitswirksame Plattformen in unterschiedlichen Medien. Der Service umfasst unter anderem die Themenfindung, die Definition von Förderzielen und die Auswahl geeigneter Projekte für eine Förderung. Anschließend betreut das Unternehmen die Bewerbungsverfahren und führt die Jury- oder Publikumsentscheidungen durch.

Zum Produktportfolio gehört auch virales Marketing in sozialen Medien. Welche Einrichtungen von einem Sponsor gefördert werden, entscheiden Besucher von Online-Plattformen per Abstimmung. Vereine können sich bewerben und mobilisieren anschließend ihre Mitglieder sowie deren Freunde und Bekannte. So wird die Botschaft quasi „ansteckend“ weiterverbreitet.

Zum Einsatz kommen ebenso Employer-Branding-Kampagnen, mit denen sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren. Beispielsweise fördern die Auftraggeber soziale Projekte, die von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgeschlagen und ausgewählt werden. Eine weitere Variante sind Talentwettbewerbe für Schüler und Studenten. Solche Aktionen stärken Ansehen und Unternehmenskultur.

Ethische Prinzipien

„Wir sind keine Ideologen, dennoch arbeiten wir grundsätzlich nicht für bestimmte Branchen und Leistungen, zum Beispiel Atomstrom, harten Alkohol, Glücksspiel, Tabakindustrie, Schneeballsysteme und Strukturvertriebe. Wir akzeptieren auch keine Scheinwettbewerbe, wo die Gewinner von vornherein feststehen“, erläutert Lukas Dopstadt die ethischen Prinzipien von Social Value. Die größten Kundengruppen des Dienstleisters bilden derzeit Regionalbanken und Verlage.

„Die Honorare sind an den Erfolg geknüpft. Damit signalisieren wir den Kunden unser eigenes Interesse daran, vereinbarte Ziele unbedingt zu erreichen“, erklärt Lukas Dopstadt das überzeugende Leistungsargument. Außerdem profitieren Auftraggeber davon, dass sie keine eigenen Ressourcen für Wettbewerbe binden. „Aus über 60 erfolgreichen Wettbewerben bringen wir Erfahrungen mit“, fügt er hinzu, „und unser Expertenwissen ist nicht mal eben so zu kopieren.“

Starkes Wachstum

Im Jahr 2009 erreichten die von Social Value veranstalteten Spenden- und Sponsoring-Wettbewerbe über verschiedene Plattformen etwa 206.000 Menschen, 2013 waren es bereits mehr als 1,8 Millionen mit einem Fördergeldvolumen von 446.250 Euro. Anfangs hat das Unternehmen sukzessive Serverkapazitäten aufbauen müssen. „Obwohl es teurer ist, stehen unsere Server alle in Deutschland. Ausländische Anbieter erfüllen nicht unsere Datenschutzanforderungen“, betont Dopstadt.

Die Aufgaben werden zunehmend komplexer. Heute klicken bis zu 30.000 Besucher täglich die Wettbewerbsseiten an. Mit vielen wird auch direkt kommuniziert. „Deshalb investierten wir in unser Content-Management-System und in Büroausstattung“, so Lukas Dopstadt. Dafür erhielt Social Value 25.000 Euro aus dem Förderprogramm NRW.BANK.Mittelstandskredit. „Wegen unserer guten Bonität gewährte uns die Förderbank sehr günstige Konditionen. Wir hätten die Anschaffungen zwar aus dem Cash Flow finanzieren können, nutzten dennoch erstmals Fremdkapital als Puffer“, resümiert Dopstadt.

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