sorbion vertreibt neue Produkte für die Wundversorgung
Geschäftsführer der sorbion GmbH: Michael Stonner (links) und Hans-Dieter Riesinger. (Bild: NRW.BANK)

Mittelstand

//Mittelstand: Finanzierungsrezept für Medizinprodukte

„Jedes Jahr werden mehrere Millionen Verbandswechsel mit unseren Produkten durchgeführt, damit könnte man mehr als vier Fußballfelder bedecken“, berichtet Hans-Dieter Riesinger von sorbion im Münsterland stolz. Das international tätige Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Wundauflagen. Für die Finanzierung seines weiteren Wachstums hat es 2011 den NRW.BANK.Mittelstandskredit mit EIF-Haftungsfreistellung genutzt.

Durch die tägliche Arbeit in ihrem Sanitätshaus kannten die Eheleute Birgit und Hans-Dieter Riesinger bestens die Sorgen und Nöte von Patienten mit akuten, schlecht heilenden oder chronischen Wunden. Daraus entstanden Ideen, wie sich durch neue Produkte für die Wundversorgung Verbesserungen sowohl für die Patienten als auch für Ärzte und Pflegepersonal erzielen ließen. Zusammen mit Sohn Andre als ärztlichem Partner gründeten sie die bis heute inhabergeführte Firma sorbion.

Seitdem liegt der Fokus ihrer Arbeit auf der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb innovativer Produkte für die moderne Wundversorgung. Die Bedürfnisse der Patienten spielen dabei die zentrale Rolle. Das Besondere an sorbion-Wundauflagen ist die sogenannte Hydration Response Technology. Dahinter verbirgt sich eine spezielle Mischung aus physikalisch modifizierten Zellulosefasern und gelbildenden Komponenten. „Unsere hydroaktiven Wundauflagen kommen in allen Phasen des Heilungsprozesses zum Einsatz und sind speziell dafür entwickelt, die Lebensqualität von Menschen mit schwer heilenden oder chronischen Wunden zu verbessern. Deshalb können sie Schmerzen und Geruch reduzieren“, erläutert Geschäftsführer Michael Stonner. „Zudem sind bei chronischen Wundpatienten auch häufige Verbandswechsel erforderlich, was für die Patienten oft unangenehm ist. Längere Anwendungszeiten bestimmter Produkte schaffen da Erleichterung.“

Ärzte und Pflegepersonal schätzen darüber hinaus die hohe Verträglichkeit und einfache Anwendung der Produkte, für Krankenkassen ist das gute Preis-Leistungsverhältnis von Bedeutung. So schafft sorbion den oftmals schwierigen Spagat, dass die Produkte die Erwartungen aller Beteiligten in der Wundversorgung erfüllen. Im Bereich der hydroaktiven Wundauflagen gehört das Unternehmen mit zu den innovativsten Anbietern.

Auf Wachstumskurs im Markt für Wundauflagen: Michael Stonner (links) und Hans-Dieter Riesinger. (Bild: NRW.BANK) Auf Wachstumskurs im Markt für Wundauflagen: Michael Stonner (links) und Hans-Dieter Riesinger. (Bild: NRW.BANK)
International gefragt: sorbion-Produkte für Wundversorgung. (Bild: NRW.BANK) International gefragt: sorbion-Produkte für Wundversorgung. (Bild: NRW.BANK)

Gut aufgestellt für weiteres Wachstum

Hans-Dieter Riesinger berichtet weiter: „Unsere Wundauflagen sind international erfolgreich. Und wir wachsen weiter.“ Um die ambitionierte Wachstumsstrategie in die Tat umzusetzen, empfahl die Hausbank des Unternehmens den NRW.BANK.Mittelstandskredit mit EIF-Haftungsfreistellung. „Um der steigenden Nachfrage, aber auch dem erweiterten Produktportfolio gerecht werden zu können, haben wir mit der Kreditsumme 2011 unser Warenlager aufgestockt. Wir sind nicht nur mit den Produktkonditionen sehr zufrieden, sondern auch mit der unkomplizierten Abwicklung über unsere Hausbank“, so Geschäftsführer Michael Stonner.

„Das Besondere am NRW.BANK.Mittelstandskredit mit EIF-Haftungsfreistellung ist die Kombination eines zinsverbilligten Förderkredits mit einer 60-prozentigen Haftungsfreistellung der NRW.BANK für das durchleitende Kreditinstitut. Insofern trägt die NRW.BANK hier gemeinsam mit dem EIF 60 Prozent des Kreditausfallrisikos. Hinter der Abkürzung EIF verbirgt sich der Europäische Investitionsfonds, der dafür zur Hälfte gegenüber der NRW.BANK eine Rückgarantie übernimmt“, erklärt Georg Arnold, bei der NRW.BANK zuständig für Konsortialkredite und Sonderfinanzierungen. „Mit der Beteiligung des EIF haben wir sorbion insbesondere in der Wachstumsphase entscheidend unterstützt. Die NRW.BANK leistet mit dieser Art der Förderung zudem einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Kreditversorgung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Nordrhein-Westfalen – ganz im Sinne ihres Förderauftrags.“ Diese besondere Art der Kreditbesicherung verschafft sowohl dem Unternehmen als auch den Banken einen größeren Spielraum für Investitionsfinanzierungen.

Bei sorbion wird schon an weiteren Ideen, die die Grundlage für die Entwicklung neuer innovativer Produkte sind, und dem Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes gearbeitet. So ging sorbion im Geschäftsjahr 2013 eine Vertriebskooperation mit dem Unternehmen Systagenix ein, die zu den Global Playern im Segment der Wundversorgung zählt und sorbion-Produkte unter einer eigenen Marke in Kernmärkten vertreiben wird. Für den gesamten amerikanischen Kontinent verständigte sorbion sich mit dem biomedizinischen Unternehmen Alliqua auf eine Vertriebskooperation, im Rahmen dessen die sorbion-Produkte „sachet" und „sana" vertrieben werden. „Wachstum allein ist für unsere Arbeit aber nicht ausschlaggebend“, stellt Geschäftsführer Michael Stonner fest. „Was uns motiviert, ist, dass unsere Produkte für eine bessere Wundversorgung täglich den Menschen helfen.“

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