Die NRW.BANK unterstützt SOCO Networks Solutions beim Vorantreiben des Breitbandausbau in der Region Düren
Stephan Fuß gründete die SOCO Network Solutions und DN-CONNECT in Düren (Foto: NRW.BANK/Lord Otto)

Infrastruktur

//Mit Ortskenntnis für schnelles Internet

Für das Industrieland Nordrhein-Westfalen ist schnelles Internet von großer Bedeutung. Denn mit der Digitalisierung steigt die Menge an versendeten und empfangenen Daten. Handlungsbedarf besteht vor allem im ländlichen Raum. Im Kreis Düren sorgt das Unternehmen SOCO Network Solutions dafür, dass das Netz für den wachsenden Datenaustausch zukunftsfähig ausgebaut wird.

Langsame Leitungen verringern die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und deren Unternehmen. Deshalb wird in Nordrhein-Westfalen das Breitbandnetz mit der bestmöglichen Technologie ausgebaut. Der Wechsel findet auf breiter Ebene statt: weg von der Kupferkabel-Infrastruktur und hin zu einem Glasfasernetz, das mit Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s den Bedarf an Bandbreite auch weit in der Zukunft decken können wird.

Glasfaser-Pionier im Kreis Düren

Einer, der sich dafür besonders engagiert, ist Stephan Fuß. Schon in den 1980er-Jahren hatte er als angestellter Werkzeugmacher das erste Glasfaserkabel quer durch die Werkshalle zur CNC-Fräsmaschine verlegt, um der Datenverarbeitung bei der mechanischen Fertigung auf die Sprünge zu helfen. „Das erschien meinen Kollegen wie Voodoo-Zauber.“ 1990 machte er aus seinem Wissen eine Geschäftsidee. Er gründete die SOCO Network Solutions GmbH und später DN-CONNECT, die sich zum Spezialisten für die Breitbandversorgung von bislang schlecht ausgebauten Ortschaften im Kreis Düren entwickelte.

Mit moderner digitaler Technik bringt SOCO Networks die Region ins Breitbandnetz. (NRW.BANK/Lord Otto) Mit moderner digitaler Technik bringt SOCO Networks die Region ins Breitbandnetz. (NRW.BANK/Lord Otto)

Einsatz statt Zögerlichkeit

„Wir haben immer die regionale Fahne hochgehalten“, sagt Fuß. Dass sein 15-köpfiges Team innerhalb von 15 Minuten bei jedem Kunden vorfahren kann, hält er für einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber großen Anbietern, die ohnehin schwer dazu zu bewegen seien, Breitbandangebote auf dem Land zu schaffen. Dieser Zögerlichkeit setzt er Taten entgegen. „Die Erfahrung zeigt, dass mit Geduld und guter Ortskenntnis ein Ausbau wirtschaftlich darstellbar ist“, erklärt Fuß. Das Unternehmen hat bereits 40 Orte ans Breitband angeschlossen und dafür 90 Kilometer Glasfaser verlegt. 13 bis 15 Orte sollen noch hinzukommen. 1,3 Millionen Euro investiert SOCO dafür mithilfe des Programms NRW.BANK.Breitband.

Schlankes Verfahren

„Mit NRW.BANK.Breitband stellen wir Investoren zinsgünstige Kredite zum Aufbau von digitalen Hochleistungsnetzen bereit“, berichtet Simone Gauda aus dem Förderprogrammgeschäft Strukturförderung der NRW.BANK. „Das Besondere daran sind zum einen die flexiblen Kreditlaufzeiten. Zum anderen punktet das Antragsverfahren mit besonders schneller und schlanker Abwicklung, was unsere Fördernehmer sehr zu schätzen wissen.“

Stand: 3.4.2017

 

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