NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2015-2017 Kölner Verein "Heimat für alle" macht Manufakturkünste für zukünftige Generationen sichtbar
Logo Haus der Internationalen Handwerkskunst (Bild: Verein „Heimat für Alle Köln“)

NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2015-2017

//Alte Manufakturkünste für zukünftige Generationen bewahren

Viele Migrantinnen und Migranten der Einwanderungswellen der 1960er- und 1970er-Jahre besitzen Fähigkeiten in den traditionellen Handwerkskünsten ihrer Herkunftsländer. Der Verein „Heimat für Alle Köln“ will die in Vergessenheit geratenen Manufakturkünste für zukünftige Generationen im „Haus der Internationalen Handwerkskunst“ (HIH) wieder sichtbar machen. Der Verein hat jetzt die Möglichkeit, seine Ideen im „Ideen-Mining“-Workshop der Westfälischen Wilhelms-Universität zu konkretisieren.

Ob Teppichweben, Klöppelei, Korbflechterei, Holzschnitzarbeiten oder Drechselei – die traditionellen Kunsthandfertigkeiten von Migranten, besonders von Frauen, wurden damals vom hiesigen Arbeitsmarkt nicht nachgefragt. Die Arbeitsmigranten wurden in der industriellen Produktion gebraucht. Im Zeitalter der Technik galt die Handarbeit als anachronistisch. So lagen die Qualifikationen über Jahrzehnte brach und wurden teilweise verlernt. Heute erleben traditionelle Handwerkskünste eine Renaissance und die Nachfrage nach Qualität und Originalität steigt.

Marktfähige Produktion, Verkauf und Vertrieb traditioneller Handwerkskunst

Diesem Trend kommt das HIH entgegen. Dabei geht es nicht um eine museale Ausrichtung, sondern um marktfähige Produktion, Verkauf und Vertrieb. Traditionelle Handwerkskunst soll für die Produktion moderner hochwertiger Waren genutzt und spezialisierte Manufakturen sowie Warenhäuser sollen beliefert werden.

Die Spezialitäten aus den unterschiedlichen Weltregionen können im angegliederten Bistro des HIH hergestellt und verkauft werden.

2017 startet die Umsetzung mit der Suche eines Standorts und zum Jahr 2018 soll das HIH mit einer Laufzeit von fünf Jahren als Pilotprojekt eröffnen. Der gewonnene „Ideen-Mining“-Workshop kann nun bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie, bei Standort- und Finanzierungsfragen, Marktchancen ausgewählter Manufakturprodukte sowie möglichen Partnerschaften zu Schulen und Bildungseinrichtungen unterstützen.

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