Existenzgründung Fitness und Gesundheitssport
Gründung: Aufnahme aus einem Fitnessclub - ein Mitglied nutzt ein Sportgerät, während eine Trainerin zusieht (Bild: NRW.BANK)

Gründung

//Selbstständigkeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche hat Zukunft

Ob Discount-Fitness, Premium-Club, Lady-Fitness, Power-Plate-Clubs oder Abnehmstudios – der Fitness- und Gesundheitssport ist die Sportart Nummer eins.

An mehr als 7.100 Standorten wird in Deutschland Sport und Fitness betrieben. Mehr als sieben Millionen Deutsche sind Mitglieder in Clubs. Der Wirtschaftszweig Fitness und Gesundheit ist kerngesund.

Kai Schimmelfeder, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Fitness- und Gesundheitsunternehmen (VDF) Kai Schimmelfeder, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Fitness- und Gesundheitsunternehmen (VDF) – (Bild: VDF e.V.)

Medizin trifft auf Fitness

Allein im Jahr 2010 haben sich 300 Existenzgründer mit einer Fitnessanlage selbstständig gemacht – vom 80-Quadratmeter großen Fitnessraum bis zur Multifunktionsanlage mit 27.000 Quadratmetern. Kai Schimmelfeder, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Fitness- und Gesundheitsunternehmen (VDF), hat die Wirtschaftsdaten der Gesundheitsbranche genau im Blick und kennt die Gründe für den großen Branchenerfolg: „Die Bevölkerung wird immer älter und will dabei gesund und fit bleiben, um so weiterhin den Anforderungen des Alltags gerecht werden zu können. Immer mehr Menschen betrifft auch das Themenfeld Burnout und Stressmanagement.“ Laut Kai Schimmelfeder sei ein wesentlicher Grund zudem in der Entwicklung des Gesundheitsmarkts zu sehen. Der erste und zweite Gesundheitsmarkt wachsen immer mehr zusammen und Medizin treffe immer öfter auf das Thema Fitness: Ärzte und Physiotherapeuten eröffnen heute Fitnessclubs. „Das bedeutet: Da wir Menschen oft Nachholbedarf haben in Sachen Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Entspannung, Geist, wird der Bedarf der Menschen an kompensatorischen Möglichkeiten (Fitness- und Gesundheitszentren) weiter wachsen.“

Die Fitnessbranche ist eine Zukunftsbranche

Die Fitnessbranche ist auch insofern eine Zukunftsbranche, als sie Arbeit schafft: „Unser Wachstum schafft nachhaltige Arbeitsplätze“, sagt Kai Schimmelfeder. Aus diesem Grund liegt auch dem Verband Deutscher Fitness- und Gesundheitsunternehmen das Thema Gründung am Herzen. „Wird doch eine schlechte Gründung meist auch als ein persönlicher Misserfolg des Gründers gesehen – das wollen wir vermeiden”, sagt Kai Schimmelfeder. Der VDF veranstaltet deshalb unter anderem Gründerseminare, um die Interessenten auf die Gründung vorzubereiten. Doch welche Voraussetzungen muss ein Existenzgründer für die Gründung in dieser Branche haben? Kai Schimmelfeder erklärt: „Der Gründer muss ein detailliertes Unternehmenskonzept, beziehungsweise die genaue Vorstellung, was das eigene Unternehmen machen soll, haben. Dazu eine eingehende Analyse, ob das Vorhaben so sinnvoll ist – das leisten wir auch im Verband. Hinzu kommen mindestens 25 Prozent Eigenkapital und selbstverständlich Unternehmereigenschaften. Schließlich ist ein guter Berater, der sich in der Branche auskennt und weiß, was die Zukunft bringt, anzuraten.”

Förderprogramme und -produkte für Gründungen im Bereich Fitness- und Gesundheitsbranche:

Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben finden

Ich suche Fördermöglichkeiten für
im Förderthema

Eine vollständige Übersicht der Auswahlkriterien bietet Ihnen die  Produktsuche

Gründung

Die Zahnarztpraxis "orthograd" in Dortmund. (Bild: NRW.BANK)

Medizin: Eine der schönsten Zahnarztpraxen Deutschlands befindet sich in Dortmund

Was bei Gründungen zählt, ist und bleibt die Idee. Gespür für Marktnischen und Spezialisierungen hilft, auch in unsicheren Zeiten – wie im Krisenjahr 2009 – erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten.

Weiterlesen

Gründung

Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln (Bild: Handwerkskammer zu Köln)

„Businessplan ist Kern jeder erfolgreichen Gründung“

Ein überzeugender Businessplan ist das A und O einer jeden Unternehmensgründung. Worauf dabei zu achten ist, erklärt Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln.

Weiterlesen

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.