Mithilfe des NRW/EU.Mikrodarlehens machte sich Claudia Klaas mit ihrer Modeboutique selbstständig
Claudia Klaas vor ihrer Modeboutique Love Story (Foto: Carina König)

Mikrodarlehen

//Love Story mit Happy End

In einer kleinen Gasse inmitten der Münsteraner Innenstadt, gegenüber eines italienischen Cafés, lädt das Modegeschäft „Love Story“ zum Schaufensterbummel ein. Hier verkauft Claudia Klaas neben hochwertigen Blusen und feinen Kaschmirtüchern auch Schmuck und Taschen. Möglich machte es das NRW/EU.Mikrodarlehen. Mit diesem Förderprogramm aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden Gründung, Erhalt und Weiterentwicklung von Kleinstunternehmen unterstützt.

Im Modegeschäft „Love Story“ finden sich viele Einzelstücke (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv) Im Modegeschäft „Love Story“ finden sich viele Einzelstücke (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

„Das Geschäft ‚Love Story’ erzählt meine ganz persönliche Liebesgeschichte. Sie handelt von der Liebe zu schönen Dingen und dass ich gerne mit Menschen umgehe“, erzählt Inhaberin Claudia Klaas. Das Ladenlokal war Liebe auf den ersten Blick. Mit der Eröffnung des 30 Quadratmeter großen Geschäfts hat sich Klaas im März 2015 einen Traum erfüllt: „Nach 29 Jahren als Angestellte im Einzelhandel habe ich mich endlich selbstständig gemacht“, sagt die 47-Jährige. Um die Ausstattung des Ladens, Werbung und den Einkauf der Ware zu finanzieren, nahm sie das mit Landes- und EU-Mitteln ermöglichte Mikrodarlehen der NRW.BANK in Anspruch.

Das Besondere an ihrem Geschäftsmodell: In ihrer Modeboutique werden viele Kleidungsstücke aus dem Luxussegement oft nur einmal angeboten. „Das macht meine Ware außergewöhnlich“, erklärt Klaas. „Die Kundinnen müssen sich entscheiden, denn morgen kann das Kleidungsstück verkauft sein.“ Außerdem achtet Claudia Klaas beim Einkauf der Ware darauf, dass diese – wenn möglich – nicht im Internet zu erwerben ist. Das kommt bei ihrer Kundschaft gut an: „Ich verkaufe Mode für Frauen, die ihren Stil gefunden haben und ihn durch einzigartige Stücke unterstreichen möchten“, beschreibt Klaas.

Auf 30 Quadratmetern erfüllte sich Claudia Klaas einen Lebenstraum (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv) Auf 30 Quadratmetern erfüllte sich Claudia Klaas einen Lebenstraum (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Kleines Geld für gute Ideen

Ihr Konzept hat die NRW.BANK überzeugt. „Besonders für Kleinstunternehmen mit einem Gesamtfinanzierungsrahmen von bis zu 30.000 Euro ist das NRW/EU.Mikrodarlehen gut geeignet“, erklärt Margrit Rieger aus dem Bereich Förderprogrammgeschäft der NRW.BANK. „Und für diejenigen Existenzgründer, die eine gute Idee haben, aber nicht das notwendige Startkapital für die Umsetzung.“ Für Claudia Klaas war das Darlehen somit wie gemacht. Denn der alleinerziehenden Mutter von zwei Kindern fehlte es bei der Gründung an Eigenkapital. „Ohne den Kredit hätte ich mir den Traum vom eigenen Geschäft nicht erfüllen können“, so Klaas. „Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich den Bescheid von der NRW.BANK bekam und loslegen konnte.“ Eine Love Story mit Happy End.

Begleitung durch einen Coach

Unterstützung erhält Claudia Klaas durch Maximilian Schulte von der Rubikon Steuerberatungsgesellschaft in Münster. Denn eine professionelle Beratung durch erfahrene Coaches ist – neben dem Kreditbetrag – ein Kernelement des Mikrodarlehens. „Viele Gründer haben noch keine Vorstellungen von dem, was auf sie zukommt“, erklärt Schulte den Bedarf. „Schon vor der Gründung geht es darum, das unternehmerische Umfeld zu erforschen und viele Informationen zu sammeln.“ Als Coach hat er Claudia Klaas dabei unterstützt, den Umsatz realistisch einzuschätzen, das Risiko zu streuen und die Planung für die nächsten zehn Jahre, inklusive Break-Even-Point, zu erstellen. Zwei Jahre lang begleitet er wie vorgeschrieben als Coach im Rahmen des Mikrodarlehens die Gründungsphase des Geschäfts – und als Steuerberater  voraussichtlich auch darüber hinaus. Für ihn hat Claudia Klaas beste Chancen: eine überzeugende Gründerpersönlichkeit mit Erfahrung in ihrem Marksegment, ein Geschäft in bester Lage und „einen Kredit, der sich bestens für Gründungen mit geringem Kapitalbedarf eignet“.

Stand: 4. Dezember 2015

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Bei der Arbeit setzt Delia Krater auf modernste Technik. (Foto: NRW.BANK)

Durchgestartet zum Designbüro

Ihre Designs sind mal puristisch, mal illustrativ. Nur eins bleibt immer gleich: der hohe Qualitätsanspruch. Damit hat Delia Krater seit der Gründung ihres Designbüros im Januar 2011 immer mehr Kunden begeistern können. Gelungene Überzeugungsarbeit leistete sie auch mit dem Businessplan für ihre Existenzgründung bei der NRW.BANK. Damit sicherte sie sich das NRW/EU.Mikrodarlehen als Starthilfe für den Sprung in die Freiberuflichkeit.

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