Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr

Gründung

//Ausgezeichnete Vorbilder: Interview mit START-AWARD-Juror Jürgen Schnitzmeier

Mit dem START-AWARD starten Gründer durch. Die NRW.BANK hat in dem Wettbewerb die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung der Kategorie „Innovatives Jungunternehmen“ gestiftet. In der Jury saß auch Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr, der Mülheim & Business GmbH.

Wie läuft die Jurysitzung zum START-AWARD ab?

Jürgen Schnitzmeier: Die Sitzung ist gut vorbereitet. Eine Vorjury mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums und der NRW.BANK hat bereits alle Bewerbungen gesichtet und eine Vorauswahl getroffen. Die ausgewählten Bewerber werden eingeladen, sich und ihre Idee persönlich vorzustellen. Die Jury besteht aus Vertretern von Institutionen, die professionell mit Gründern zu tun haben. Wir gehen alle Präsentationen durch und kommen zu eindeutigen Entscheidungen. Manchmal fällt uns das schwer. Aber letztlich haben wir uns immer entscheiden können.

Auf welche Kriterien hat die Jury bei der Bewertung in der Kategorie „Innovative Jungunternehmen“ geachtet?

Jürgen Schnitzmeier: Der Bewertungsbogen hat klare Kriterien. Im Mittelpunkt steht die Geschäftsidee und welchen wirtschaftlichen Erfolg sie verspricht. Darüber hinaus schätzen wir die Innovationsstärke des Unternehmens ein. Eine wichtige Rolle spielen ebenso die Persönlichkeit und die Qualifikation der Gründer. Geprüft wird aber auch die Unternehmenskultur. Wir fragen uns: Geht’s nur ums Geldverdienen? Oder steckt da auch mehr dahinter? Dann schauen wir auch – aber das ist nicht immer zu trennen –, ob das Unternehmen Vorbildcharakter hat. Denn mit dem Preis hat der Gründer auf keinen Fall finanziell ausgesorgt. Die Auszeichnung hat eher symbolischen Charakter und soll Jungunternehmer motivieren. Für uns ist es daher ganz wichtig, dass die Unternehmen ein tolles Beispiel geben für andere Menschen. Potenzielle Gründer, die gerade überlegen, sich selbstständig zu machen und eine Firma zu gründen, sollen sich in dem ausgezeichneten Unternehmen ein Stück weit wiederfinden.


Welche Bedeutung hat die Auszeichnung für ein innovatives Jungunternehmen?

Jürgen Schnitzmeier: Preise wie der START-AWARD  sind insbesondere für unterschätzte Unternehmen wertvoll. Die Auszeichnung dokumentiert, dass sie von professionellen Experten nicht nur als seriös eingestuft wurden, sondern auch gute Perspektiven attestiert bekommen haben. Darüber hinaus kann der Preis natürlich auch ein geldwerter Vorteil beim Geschäftsaufbau sein und werblich für die Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing und den Vertrieb eingesetzt werden. Das gehört zum Unternehmertum dazu, dass man sich selbst verkauft. Aber ganz besonders wichtig ist, dass die Auszeichnung als „Innovatives Jungunternehmen“ eine große Motivation für die Zukunft des Unternehmens darstellt.

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Gewinner des Gründerpreises START-AWARD NRW 2011

Mit Schall gegen Lärm: die Gewinner in der Kategorie „Innovative Jungunternehmen“ sind das Team der Wuppertaler WaveScape Technologies GmbH.

Im Rahmen der START-Messe in Essen wurden am 23. und 24. September die Preise des START-AWARD NRW 2011 verliehen. Geehrt wurden die jeweils besten drei Unternehmen in den Kategorien „Jungunternehmen übernehmen Verantwortung“ und „Innovative Jungunternehmen“. Vergeben wurde ebenso der Sonderpreis „READY TO START“.

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START-AWARD 2010: Fensterbauer für großes Know-how ausgezeichnet

Heinrich Gericks, Geschäftsführer des Handwerksbetriebs Fenestra Fensterbau Gericks GmbH

Heinrich Gericks weiß, wem er den Erfolg zu verdanken hat. Das Preisgeld verteilte der Tischlermeister aus Vreden gleich unter den Gesellen und Lehrlingen. Beim START-AWARD 2010 belegte sein Handwerksbetrieb Fenestra Fensterbau Gericks GmbH den 3. Platz in der Kategorie „Erfolgreichstes Kleinstunternehmen“.

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SmartGrids: GreenPocket sorgt für effizienten Energieeinsatz

Dr. Thomas Goette gründete GreenPocket

Mit innovativen Software-Lösungen die Möglichkeiten von Verbrauchern und Unternehmen deutlich zu verbessern, sich energieeffizienter zu verhalten – das ist das Ziel von Dr. Thomas Goette. Sein Start-up GreenPocket hat sich zum Innovationsführer entwickelt.

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