Heinrich Gericks, Geschäftsführer des Handwerksbetriebs Fenestra Fensterbau Gericks GmbH

Gründung

//START-AWARD 2010: Fensterbauer für großes Know-how ausgezeichnet

Heinrich Gericks weiß, wem er den Erfolg zu verdanken hat. Das Preisgeld verteilte der Tischlermeister aus Vreden gleich unter den Gesellen und Lehrlingen. Beim START-AWARD 2010 belegte sein Handwerksbetrieb Fenestra Fensterbau Gericks GmbH den 3. Platz in der Kategorie „Erfolgreichstes Kleinstunternehmen“.

Gründung: Detailaufnahme aus der Werkstatt des Tischlermeisters Beim Fensterbau ist Detailarbeit gefragt.

„Wir sind sehr stolz über die Auszeichnung“, erklärt Heinrich Gericks. „Das motiviert!“ Die Jury lobte insbesondere die solide Handwerksgründung und das große technische Know-how des Gründers und der Mitarbeiter, welche durch kontinuierliche Fortbildungen geschult und zur aktiven Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen durch den Firmeninhaber ermuntert werden.

Der 47-jährige Tischlermeister und staatlich geprüfte Holztechniker Heinrich Gericks hatte im Jahr 2007 den alteingesessenen Betrieb „Fenestra“ (lateinisch für „Fenster“) übernommen. Und dies inklusive vier Gesellen und eines Auszubildenden. Heinrich Gericks kannte die Produkte und den Markt genau. 17 Jahre war er zuvor als Produktionsleiter sowie im Vertrieb und im Verkauf eines mittelständischen Fensterbetriebs tätig gewesen.

Gründung: Mitarbeiter müssen Präzisionsarbeit leisten, um Fenster nach Maß herzustellen Heinrich Gericks kann sich auf seine qualifizierten Mitarbeiter verlassen.

Fenster nach Maß

„Langsam, aber stetig konnten wir den Umsatz und den Gewinn vergrößern“, freut sich der dreifache Vater. Inzwischen fertigt Heinrich Gericks in seinem 600 Quadratmeter großen Betrieb mit sechs Gesellen, zwei Auszubildenden und hochmodernen CNC-Maschinen hochqualitative Fenster aus Holz und Holz-Aluminium nach Maß. Eingesetzt werden alle Arten von Glas – von normaler Doppelverglasung über Schallschutzglas bis hin zu Sicherheitsglas. Eine Hälfte der Auftraggeber in ganz Nordrhein-Westfalen besteht aus Architekten, die andere Hälfte aus Privatkunden. Die hervorragende Arbeit ist Werbung genug: „Wir leben von Empfehlungen und Mundpropaganda“, erklärt Heinrich Gericks. Als er neue Fenster für eine Villa in Meerbusch angebracht hatte, stand danach fast die ganze Siedlung Schlange.

Wenn Heinrich Gericks übers Fensterbauen mit Holz spricht, kommt er ins Schwärmen. „Wenn das Fenster mit dem Parkett abgestimmt ist, hat das eine enorme Wirkung.“ Nach außen hin sorgt Aluminium für die Witterungsbeständigkeit der Fenster. Zu seinen Lieblingsstücken zählt ein gerade mal 40 mal 40 Zentimeter großes Fenster, das über eine Drehkipp-Funktion verfügt. „Das kriegt man nicht mit normalen Beschlägen hin“, sagt Heinrich Gericks. „Aber wir schafften das.“ Eine Augenweide sind auch die Fenster und Türen, die Fenestra nach historischem Vorbild für denkmalgeschützte Gebäude fertigt.

Gründung: Blick in die Werkstatt Das Unternehmen ist in Vreden ansässig.

Bereit für Herausforderungen

Gut aufgestellt fühlt sich Heinrich Gericks für eine weitere Verschärfung der Wärmeschutzverordnung. Fenestra will mithelfen, dass nicht weiter Geld zum Fenster hinausgeworfen wird. Sprich: Um 30 Prozent soll der Wärmeverlust durch die Außenhülle des Hauses sinken. Mit neu angeschafften Werkzeugen wird Heinrich Gericks Fenster mit 78 Millimeter Holzstärke verarbeiten. „Ich bin bereit für neue Herausforderungen.“

  

Zur Internetseite von Fenestra Fensterbau Gericks

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Gründung

Gewinner des Gründerpreises START-AWARD NRW 2011

Mit Schall gegen Lärm: die Gewinner in der Kategorie „Innovative Jungunternehmen“ sind das Team der Wuppertaler WaveScape Technologies GmbH.

Im Rahmen der START-Messe in Essen wurden am 23. und 24. September die Preise des START-AWARD NRW 2011 verliehen. Geehrt wurden die jeweils besten drei Unternehmen in den Kategorien „Jungunternehmen übernehmen Verantwortung“ und „Innovative Jungunternehmen“. Vergeben wurde ebenso der Sonderpreis „READY TO START“.

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Gründung

Ausgezeichnete Vorbilder: Interview mit START-AWARD-Juror Jürgen Schnitzmeier

Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr

Mit dem START-AWARD starten Gründer durch. Die NRW.BANK hat in dem Wettbewerb die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung der Kategorie „Innovatives Jungunternehmen“ gestiftet. In der Jury saß auch Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung der Stadt Mülheim an der Ruhr, der Mülheim & Business GmbH.

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