Systemgastronomie für Anspruchsvolle: So lässt sich das Konzept des deutschen Franchiseunternehmens VAPIANO zusammenfassen. Und das hat auch den Aachener Jörg Ritter vollständig überzeugt. Heller Eichenboden, hohe Tische und Stühle, ein Loungebereich mit Kamin und ein 100 Jahre alter Olivenbaum dominieren das Bild seines Restaurants. Im Ende 2009 gegründeten VAPIANO Aachen herrscht wie in allen Filialen der Kette gehobenes Ambiente. Ganz frisch werden vor den Augen der Gäste italienische Speisen zubereitet – vom Salat über Pizza und Pasta bis hin zu den klassischen Nachspeisen und zum Espresso. „Das VAPIANO-Konzept ist seit 2002 ein Erfolgsrezept“, erläutert Jörg Ritter. Sein Aachener Restaurant reiht sich ein in bald 100 VAPIANO-Restaurants auf der ganzen Welt: etwa in Amsterdam, Wien, London, Brisbane, New York und sogar im saudi-arabischen Riad.
Italienische Spezialitäten bei VAPIANO.
Gute Wahl
„Für mich war es die beste Entscheidung meines Lebens – nach der Wahl meiner Frau“, zieht Jörg Ritter anderthalb Jahre nach der Gründung enthusiastisch Resümee. Für den studierten Betriebswirtschaftler, der aus einer alteingesessenen Familie aus der Großgastronomie stammt, überwiegen die Vorteile des Franchising klar die klassische freie Selbstständigkeit. „VAPIANO war für mich von Anfang an ein Aha-Erlebnis. Genau das, was ich immer wollte: Systemgastronomie auf hohem Niveau. Zudem unterstützt VAPIANO seine Franchisenehmer im Sinne einer vertrauensvollen Partnerschaft.“
Die Nudeln sind hausgemacht.
Erfolgreiche Investition
Um seinen Traum zu realisieren, hat der 39-Jährige die stolze Summe von 1,6 Millionen Euro mobilisiert. Einen Teil der Finanzierung hat er über den NRW.BANK.Gründungskredit bestritten. „Meine Begeisterung für VAPIANO hat sich auf meine Hausbank übertragen und die NRW.BANK hatte bereits gute Erfahrungen mit Gründungen im Franchisebereich gemacht – so konnte ich den Grundstein für mein Restaurant legen.“ Mittlerweile kann das VAPIANO Aachen zweistellige Wachstumsraten vorweisen und Jörg Ritter ist Arbeitgeber von 70 Mitarbeitern, die täglich 800 Gäste bewirten. Im Jahr 2011 wird das Restaurant zudem erstmals zwei Ausbildungsplätze in der Systemgastronomie anbieten. Auch das Umfeld des Restaurants entwickelt sich mit zahlreichen Kultur- und Freizeitangeboten, die gut zum VAPIANO-Konzept passen, ganz zur Zufriedenheit des Gründers. Und wo bis vor einer Weile bedingt durch die Erweiterung der benachbarten Direktion der AachenMünchener Versicherung noch eine Baustelle war, ist jetzt eine öffentliche Grünfläche. Damit hat auch der 2011 neu eröffnete Bereich der Außengastronomie mit 200 Plätzen einen idealen Rahmen.
Nicht zuletzt, weil das Konzept der Franchisekette immer mehr Fans gewinnt und sich in relativ kurzer Zeit als feste Marke etabliert hat, ist sich Jörg Ritter sicher: „VAPIANO steht noch eine Riesen-Erfolgsgeschichte bevor.“
