NRW.BANK.Auslandskredit finanziert von Investitionen und Betriebsmitteln im Ausland
Mit dem NRW.BANK.Auslandskredit lassen sich Investitionen, aber auch beispielsweise Reisekosten für den Aufbau eines Vertriebsnetzes finanzieren. (Bild: Los Angeles, SeanPavonePhoto - Fotolia.com)

 

//NRW.BANK.Auslandskredit finanziert Auslandsengagement

Neuer Name, mehr Flexibilität: Der NRW.BANK.Auslandskredit ist der Nachfolger des Darlehens NRW.BANK.Ausland Invest. Mit dem zum 1. Juni 2014 eingeführten Produkt finanziert die Förderbank für Nordrhein-Westfalen nicht nur wie bisher Investitionsvorhaben im Ausland, sondern nun auch den Betriebsmittelbedarf exportierender Unternehmen.

„Kaum ein kleines oder mittleres Unternehmen startet im Ausland mit einer Investition auf der grünen Wiese“, erklärt Ingrid Hentzschel, Abteilungsleiterin Hausbanken- und Fördernehmerberatung bei der NRW.BANK. Oft stehen nicht die Errichtung einer Produktionsstätte oder der Kauf eines Unternehmens im Vordergrund, sondern die Entwicklung des Vertriebs, ein zielgerichtetes Marketing und die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort. Vorbereitende Marktanalysen, Messeteilnahmen und der Aufbau eines effizienten Vertriebsnetzes müssen finanziert werden. „Die Reise-, Personal- und Bürokosten können erheblich sein“, sagt Ingrid Hentzschel. Hier setzt das Auslandsdarlehen der NRW.BANK an: Die laufenden Kosten, die in Verbindung mit einem Auslandsengagement entstehen, können damit über ein Betriebsmitteldarlehen finanziert werden. Außerdem ist der Darlehenshöchstbetrag beim neuen NRW.BANK.Auslandskredit von fünf auf zehn Millionen Euro angehoben worden.

Flexible Laufzeit

Finanzielle Gestaltungsspielräume schafft der NRW.BANK.Auslandskredit in zwei Varianten: als Investitionsdarlehen und als Betriebsmitteldarlehen. Mit dem Investitionsdarlehen lassen sich zum Beispiel die Gründung oder der Kauf eines Unternehmens, ein Grundstückserwerb oder eine Baumaßnahme zu 100 Prozent ab einem Mindestbetrag von 125.000 Euro finanzieren. „Die Laufzeit ist dabei mit drei bis zehn Jahren sehr flexibel“, erklärt Ingrid Hentzschel. Ergänzend kann für Investitionsdarlehen eine Haftungsfreistellung seitens der Hausbank beantragt werden. Mit ihr teilt sich die NRW.BANK dann das Risiko, um die Vergabe des Förderkredits zu ermöglichen. Und mit dem beihilfefreien Betriebsmitteldarlehen können zusätzlich exportbezogene Tätigkeiten wie Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten, Machbarkeitsstudien oder Einsätze von Vertriebsmitarbeitern vor Ort bezahlt werden. Der Mindestbetrag hier liegt bei 25.000 Euro. 

Insgesamt steht den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen so mit dem neuen NRW.BANK.Auslandskredit ein Darlehensprogramm zur Verfügung, das die verschiedenen Anforderungen ihres Auslandsengagements umfassend abdeckt.

(Stand: Juli 2014)

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