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Gründerzentren

Unter einem Gründerzentrum versteht man die Standortgemeinschaft neugegründeter Unternehmen (in der Regel aus dem Bereich des verarbeitenden Gewerbes und den produktionsorientierten Dienstleistungen), deren Startchancen durch die Bereitstellung eines variablen Raumangebotes, gemeinsamer Büro- und Verwaltungseinrichtungen sowie Management-, Beratungs- und Betreuungsleistungen erhöht werden sollen. Häufig befinden sich in diesen Standortgemeinschaften junge Betriebe und Unternehmen, die technologisch neue Produkte und Verfahren entwickeln und vermarkten wollen. Diese Unternehmen benötigen neben den genannten Unterstützungsleistungen auch Kontakte zu Forschungseinrichtungen. Daher werden technologieorientierte Gründerzentren in der Nähe von Hochschulen angesiedelt.
Die meisten Gründer- und Technologiezentren werden von einem (meist hauptberuflichen) Manager geführt. Die Zentren sind in der Regel privatrechtlich organisiert (in Form einer GmbH), aber nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Betriebsverluste in der Anlaufphase (Wiederherrichtung der alten Industriegebäude und Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur) und durch laufende Kostenunterdeckung (z. B. durch die unter dem Marktpreis liegende Weitervermietung der Gewerberäume an die Gründungsunternehmen) werden von den Betreibern vieler Zentren von vornherein einkalkuliert und durch Zuschüsse aus Technologieförderprogrammen bzw. Trägern der regionalen/lokalen Wirtschaftsförderung abgedeckt.


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