Zuschuss zu Beratungsleistungen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

//unternehmensWert:Mensch - Beratungsleistungen zur Personalpolitik

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Beratung; Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
zuständige regionale Beratungsstelle; Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft,
  • Angehörige der Freien Berufe und
  • gemeinnützige KMU

gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Betriebsstätte in Deutschland, die seit mindestens zwei Jahren am Markt bestehen.

In Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt richtet sich das Programm nur an Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten. Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können in Nordrhein-Westfalen das Programm Potenzialberatung nutzen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Beratungsleistungen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik.

Das Förderprogramm umfasst drei Stufen:

  • eine neutrale und bundesweit einheitliche Erstberatung durch eine zentrale Anlaufstelle,
  • eine Prozessberatung entsprechend des in der Erstberatung festgestellten Handlungsbedarfs, die durch autorisierte Prozessberater und unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung und der Beschäftigten im Betrieb durchgeführt wird,
  • ein Ergebnisgespräch ca. 6 Monate nach Abschluss der Prozessberatung zur Bilanzierung der umgesetzten Maßnahmen.

Die Beratung bezieht sich auf folgende Handlungsfelder:

  • Strategische Personalführung,
  • Chancengleichheit und Diversity,
  • Gesundheit sowie
  • Wissen und Kompetenz.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • für Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten max. 80% der Beratungskosten
    • für KMU mit 10 bis 249 Beschäftigten max. 50% der Beratungskosten (in Nordrhein-Westfalen nicht angeboten)
    • pauschalierter Beraterhöchstsatz: 1.000 € netto je Beratungstag
    • maximal zehn Beratertage
    • Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Kombination/Kumulation

Beratungen, die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen inkl. Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden, sind nicht förderfähig (Kumulierungsverbot).

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Unternehmen muss wenigstens einen sozialversicherten Beschäftigten oder eine sozialversicherte Beschäftigte in Vollzeit haben.
  • Voraussetzung für die Inanspruchnahme einer Prozessberatung ist ein im Rahmen einer Erstberatung ausgestellter Beratungsscheck.
  • Die Prozessberatungen müssen
    • von autorisierten Prozessberatern oder -beraterinnen durchgeführt werden,
    • unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung und eines angemessenen Anteils der Beschäftigten durchgeführt werden,
    • zur Initiierung von Veränderungsprozessen beitragen,
    • an den in der Erstberatung identifizierten Veränderungsbedarf in den Handlungsfeldern des Programms anknüpfen.
  • Von der Beratungsförderung ausgeschlossen sind insbesondere:
    • Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, Fischerei oder Aquakultur,
    • Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die als Unternehmens- oder Wirtschaftsberater in mindestens einem Handlungsfeld des Programms tätig sind,
    • Unternehmen mit einer öffentlichen Beteiligung von mehr als 25%,
    • Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder gegen die eine Zwangsvollstreckung eingeleitet oder betrieben wird.

Antragsverfahren

Unternehmen wenden sich an eine der regionalen Erstberatungsstellen.

Die Anschriften der Erstberatungsstellen können im Internet abgerufen werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.07.2018.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 04.07.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 25.07.2016, B1; Informationen des BMAS, Stand 06/2016

Weiterführende Informationen

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen mit 10 bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können alternativ das Programm Potenzialberatung nutzen.

Weitere Informationen im Internet:

Zuletzt aktualisiert am: 25.07.2016

Kontakt

zuständige regionale Beratungsstelle

Die Anschriften der regionalen Beratungsstellen können im Internet abgerufen werden.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Referat Ic1

Wilhelmstraße 49

10117 Berlin

Hotline:0 30 18527-1011

Telefon:0 30 18527-0

Fax:0 30 18527-1830

E-Mail:unternehmenswertmensch@bmas.bund.de

Internet:http://www.bmas.de

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