Zuschüsse für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie nutzen.

//progres.nrw - Programmbereich Markteinführung

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Privatpersonen; Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Energieeffizienz; Erneuerbare Energien
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Bezirksregierung Arnsberg
Hinweis:
Anträge konnten im Jahr 2016 bis zum 01.12. gestellt werden. Die Förderung soll im Jahr 2017 fortgesetzt werden, die Antragstellung soll ab dem 04.02. möglich sein. Nähere Informationen erteilt der Ansprechpartner.
  • Übersicht

In aller Kürze

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik im Land Nordrhein-Westfalen in dem Programm progres.nrw gebündelt.

Mit dem Förderbaustein „Markteinführung“ werden Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie einschließlich Nah- und Fernwärme und zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen nutzen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, u.a.

  • Privatpersonen,
  • Angehörige der Freien Berufe,
  • Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU,
  • Gemeinden und Gemeindeverbände als Träger von Schulen, Kindergärten, wissenschaftlichen, sozialen, kulturellen oder karitativen Einrichtungen oder bei bestimmten Vorhaben (kommunale Klimaschutzkonzepte, European Energy Award).

Verwendungszweck

Gefördert werden die Ausgaben für die Errichtung folgender Maßnahmen und Anlagen:

  • Wohnungslüftungsanlagen/-geräte mit Wärmerückgewinnung,
  • Gewerbliche Anlagen zur Verwertung von Abwärme,
  • Thermische Solaranlagen,
  • Photovoltaikanlagen (nur als Multiplikatoranlagen),
  • Wasserkraftanlagen,
  • Wärmeübergabestationen/Hausanschlüsse,
  • Biomasseanlagen in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage,
  • Hocheffiziente dezentrale KWK-Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung bis 20 kWel,
  • Besondere Energiespeichersysteme (basierend auf Wärme, Kälte, Gas),
  • Wärmenetze, die aus KWK-Anlagen, industrieller Abwärme, Abfallverwertungsanlagen oder Anlagen zur Nutzung von Erneuerbaren Energien aus Biomasse versorgt werden,
  • Anlagen zur Effizienzsteigerung von Biogas-KWK-Anlagen, die den Abgasstrom der Biogas-KWK-Anlage zusätzlich elektrisch nutzen (bis 600 kWel),
  • Besondere Anlagen und Systeme mit außerordentlichem Innovationsgrad bzw. Multiplikatorwirkung,
  • Wohngebäude im Passivhausstandard inkl. Lüftungsanlagen,
  • Wohngebäude im 3-Liter-Haus Standard inkl. Lüftungsanlagen,
  • Studien zum Thema Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen, an denen besonderes Landesinteresse besteht,
  • Messtechnik zur Ermittlung und Auswertung von Energieverbräuchen für ausgewählte Sonderprojekte,
  • elektrische Energiespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen größer 30 kW,
  • Investitionen in die Realisierung von Photovoltaik-Mieterstrommodellen in Wohngebäuden.

Zuwendungsfähig sind die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Vorhaben notwendigen, nachgewiesenen und angemessenen Ausgaben für fabrikneue Anlagen- und Komponententeile.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe: abhängig von der Art des Vorhabens
  • Bagatellgrenze für Privatpersonen, Freiberufler und KMU: 350 €
  • Für Unternehmen erfolgt die Förderung grundsätzlich als De-minimis-Beihilfe.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es werden nur neue Anlagen gefördert. Bei dem Vorhaben darf es sich nicht um eine Reparatur, Ersatzmaßnahme, Ersatzteilbeschaffung oder um eine gesetzlich vorgeschriebene oder behördlich angeordnete Maßnahme handeln.
  • Die Förderung beschränkt sich auf Vorhaben innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Es werden nur Vorhaben gefördert, mit denen vor Bewilligung noch nicht begonnen worden ist.
  • Erforderliche öffentlich-rechtliche Genehmigungen sollen mit dem Antrag eingereicht werden und müssen der Bewilligungsbehörde vor Erlass des Zuwendungsbescheides vorliegen.
  • Unternehmen in Schwierigkeiten sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der Europäischen Kommission nicht Folge geleistet haben, werden nicht gefördert.
  • Je nach Fördergegenstand bestehen weitere Voraussetzungen.

Antragsverfahren

Anträge können zwischen dem 04.02. und dem 01.12. eines jeden Kalenderjahres unter Verwendung der dafür vorgesehenen Formulare bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Für die Förderbausteine „Energiespeicher“ und „Photovoltaik-Mieterstrommodelle“ werden Anträge fortlaufend entgegengenommen.

Bewilligungsstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg.

Geltungsdauer

Diese Richtlinie gilt bis zum 31.12.2017.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) vom 20.02.2013, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 7 vom 27.03.2013, S. 102; zuletzt geändert durch Runderlass des MKULNV vom 01.11.2016; Informationen des MKULNV und der Bezirksregierung Arnsberg, Stand 11/2016

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Bezirksregierung Arnsberg:

Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2016

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg

Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW

Goebenstraße 25

44135 Dortmund

Telefon:0 211 837-1001

E-Mail:nrwdirekt@nrw.de

Internet:http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

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