Zuschüsse zu Projekten der Erforschung und Entwicklung von Vermarktungsstrategien und zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft.

//Zuwendungen in der Gesundheitswirtschaft

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Privatpersonen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen; Marketing/Vermarktungsaktivitäten
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Angehörige der freien Berufe,
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens, Universitäten, Forschungsinstitute, Ingenieurbüros und Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen und juristische Personen des öffentlichen (außerhalb der Landesverwaltung) und des privaten Rechts, wenn diese Projekte mit unmittelbarem Transferbezug zu Unternehmen durchführen,
  • Einrichtungen der technologischen und wissenschaftlichen Infrastruktur, Gemeinschaftseinrichtungen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer.

Verwendungszweck

Gegenstand der Förderung sind nutzerorientierte Projekte im Bereich der Gesundheitswirtschaft, die der Erforschung und Entwicklung von Vermarktungsstrategien und der Erstellung von Gütern und Dienstleistungen und damit direkt oder indirekt der Bewahrung und Wiederherstellung von Gesundheit dienen.

Gefördert werden insbesondere Projekte in den Bereichen

  • ambulante und stationäre gesundheitliche Versorgung und Pflege,
  • Vorleistungs- und Zulieferindustrie wie Gesundheitshandwerk, Gesundheitshandel, pharmazeutische Industrie,
  • Medizintechnik,
  • Informations- und Kommunikationstechnologien sowie
  • Produkte und Dienstleistungen in den affinen Bereichen Arbeit, Wohnen, Ernährung, Sport und Verwaltung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: max. 100% der förderungsfähigen Ausgaben
  • Bagatellgrenze: 25.000 €, in Ausnahmefällen 5.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere die folgenden Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss grundsätzlich in Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden.
  • Die Laufzeit der Projekte soll drei Jahre nicht überschreiten.
  • Bevorzugt gefördert werden Kooperationen von Unternehmen untereinander sowie gemeinschaftliche Projekte von Wissenschaft und Wirtschaft.
  • Bei Kooperationsprojekten müssen die Beteiligten ihre Rechte und Pflichten zur Erfüllung des Zuwendungszwecks in einem Kooperationsvertrag regeln.
  • Alle Maßnahmen und Konzepte müssen gendergerecht, diskriminierungsfrei und kultursensibel ausgestaltet sein.

Antragsverfahren

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage themenorientierter Projektaufrufe.

Auskünfte erteilt das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2019.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) vom 21.01.2015, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 4 vom 20.02.2015, S. 79; geändert durch Runderlass vom 22.02.2016, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 20 vom 29.07.2016, S. 461

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des MGEPA:

Zuletzt aktualisiert am: 29.07.2016

Kontakt

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Horionplatz 1

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 86185-0

Fax:0 211 86185-4444

E-Mail:info@mgepa.nrw.de

Internet:http://www.mgepa.nrw.de/

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