Fachprogramm zur Förderung von Werkstoffentwicklungen in Kooperationsprojekten zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

//Vom Material zur Innovation (Fachprogramm)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Projektträger Jülich (PtJ)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen,
  • Hochschulen und
  • außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Forschungsvorhaben überwiegend in Kooperationsprojekten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, die thematisch auf Werkstoffthemen unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit fokussiert sind. Kernelement sind Verbundprojekte zwischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen entlang von Wertschöpfungsnetzwerken. Je nach Zielsetzung der jeweiligen Fördermaßnahme können auch Einzelvorhaben oder Studien gefördert werden.

Dieses Programm ist ein sogenanntes Fachprogramm. Es bildet den Rahmen für eine längerfristig ausgerichtete Förderpolitik, die sich flexibel auf aktuelle Entwicklungen ausrichtet.

Es bestehen folgende Förderleitlinien:

  • Werkstoffplattformen mit integrierten Fertigungstechniken, die zu Produkt- und Verfahrensinnovationen in einem breiten industriellen Umfeld führen können,
  • Werkstoffinnovationen in bedeutenden Anwendungsfeldern, wie z.B. in Energie, Verkehr und Medizin, im Bauwesen oder im Maschinen- und Anlagenbau,
  • nachhaltiger und effizienter Umgang mit Ressourcen wie Rohstoffen, Materialien und Energie,
  • branchenübergreifende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Initiierung von Wertschöpfungsnetzwerken.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: abhängig von Forschungs- und Entwicklungskategorien (bis zu 100% für die Grundlagenforschung, bis zu 50% für die industrielle Forschung, bis zu 25% für die experimentelle Entwicklung sowie bis zu 50% für Durchführbarkeitsstudien) und beträgt in der Regel
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
    • Für kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU besteht eine differenzierte Bonusregelung, die zu einer höheren Förderquote führen kann.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich in der Regel um Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen handeln, die eine hohe Bedeutung für den Industriestandort Deutschland haben und einen konkreten Beitrag zur Lösung technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Probleme leisten können.
  • Die Projekte sollen möglichst weite Teile des Wertschöpfungsnetzwerks abdecken – von der Materialherstellung über die Verarbeitung und Fertigung bis zur Anwendung in prototypischen Bauteilen.
  • Der fachliche Bezug zum jeweiligen Themenschwerpunkt sowie die wissenschaftlich-technische Qualität des Lösungsansatzes müssen gewährleistet sein.
  • Innovationshöhe, Risiken und Anwendungsbreite des wissenschaftlich-technischen Konzeptes und des Verwertungskonzeptes müssen den Rahmenbedingungen entsprechen.
  • Das Projekt muss eine Hebelwirkung der jeweiligen Materialentwicklung für die industrielle Anwendung entfalten können.
  • Die Antragsteller bzw. Antragstellerinnen müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen.

Antragsverfahren

Die Fördermodalitäten werden in Form von Bekanntmachungen veröffentlicht.

Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes.

Informationen erteilt auch der Projektträger Jülich (PtJ).

Geltungsdauer

Die Laufzeit des Programms erstreckt sich auf die Jahre 2015 bis 2025.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Stand 04/2015; Informationen des Projektträgers Jülich (PtJ), Stand 04/2015; aktuelle Bekanntmachungen, Stand 12/2016

Weiterführende Informationen

Das Programm „Vom Material zur Innovation“ löst das bisherige Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING“ ab. 

Aktuelle Bekanntmachungen:

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Projektträgers:

Zuletzt aktualisiert am: 02.12.2016

Kontakt

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes

beim Projektträger Jülich

Zimmerstraße 26-27

10969 Berlin

Hotline:0 800 2623-008

Fax:0 30 20199-470

E-Mail:beratung@foerderinfo.bund.de

Internet:http://www.foerderinfo.bund.de

Projektträger Jülich (PtJ)

52425 Jülich

Telefon:0 2461 61-6121

Fax:0 2461 61-6999

E-Mail:f.-j.bremer@fz-juelich.de

Internet:http://www.ptj.de

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