Zuschüsse zu Lehrgängen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung für Lehrlinge im 2. bis 4. Ausbildungsjahr.

//Überbetriebliche berufliche Bildung im Handwerk (Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung - ÜLU)

Fördernehmer:
Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH); zuständige Handwerkskammer (HWK)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Veranstalter von Lehrgängen der überbetrieblichen Unterweisung im Bereich des Handwerks. Dies können

  • Handwerkskammern,
  • Fachverbände des Handwerks,
  • Kreishandwerkerschaften,
  • Handwerksinnungen und
  • von den Kammern anerkannte Berufsbildungseinrichtungen sein.

Zuwendungsempfänger ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Dieser reicht die Zuwendung an die Handwerkskammern als Zweitzuwendungsempfänger weiter. Diese können die Zuwendungsmittel an die Veranstalter von Lehrgängen der überbetrieblichen Unterweisung weiterleiten.

Verwendungszweck

Gefördert werden Lehrgänge der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung für Lehrlinge in der Fachstufe (2. bis 4. Ausbildungsjahr).

Durch die Förderung wird ein Beitrag zu den von den ausbildenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Handwerks zu tragenden Lehrgangskosten geleistet.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • bis zu einem Drittel der Lehrgangskosten
    • bis zur Hälfte der Unterbringungskosten

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Zuschüsse werden nur für Auszubildende in der Fachstufe (2. bis 4. Ausbildungsjahr) gewährt, deren Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrolle einer Handwerkskammer eingetragen sind und die in einem in die Handwerksrolle eingetragenen Gewerbebetrieb ausgebildet werden.
  • Den Lehrgängen müssen die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie anerkannten Unterweisungspläne zugrunde liegen.
  • Die Lehrgänge sind als Ganztageslehrgänge in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten des Handwerks oder – falls das nicht möglich ist – in anderen qualifizierten Einrichtungen im Auftrag der zuständigen Handwerkskammer durchzuführen.
  • Die Ausbilder müssen über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügen.

Antragsverfahren

Die Fachverbände des Handwerks, Kreishandwerkerschaften, Handwerksinnungen sowie die übrigen Veranstalter legen der zuständigen Handwerkskammer bis zum 01.10. eines jeden Jahres einen Antrag für das kommende Jahr vor.

Die Handwerkskammer fasst die Anträge mit dem eigenen Antrag zu einem Gesamtantrag zusammen und legt diesen bis zum 01.11. eines jeden Jahres dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) vor.

Der ZDH fasst die von ihm geprüften Anträge aller Handwerkskammern zusammen und beantragt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Gesamtsumme bis zum 30.11. eines jeden Jahres für das folgende Jahr.

Geltungsdauer

Die Lehrgänge müssen bis zum 31.12.2016 begonnen werden.

Quelle

Richtlinien vom 21.11.2012, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 27.11.2012, B 1; geändert durch Bekanntmachung vom 10.07.2013, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 22.07.2013, B 1

Zuletzt aktualisiert am: 22.01.2014

Kontakt

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Mohrenstraße 20/21

10117 Berlin

Telefon:0 30 20619-0

Fax:0 30 20619-460

E-Mail:info@zdh.de

Internet:http://www.zdh.de

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Investive Förderung von Berufsbildungsstätten der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung zuständige Bezirksregierung; zuständige Handwerkskammer (HWK); zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK)

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