Zuschüsse zur Modernisierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) sowie zur Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren für die betriebliche Aus- und Fortbildung.

//Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) und ihre Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Bildung; Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA); Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige juristischen Personen des privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten sind, sowie
  • Landesinnungsverbände und Fachverbände, die für ihre Mitglieder überbetriebliche Berufsbildung durchführen..

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen zur Modernisierung bzw. Umstrukturierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) sowie die Weiterentwicklung von ÜBS zu Kompetenzzentren für die berufliche Aus- und Fortbildung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • Modernisierung bzw. Umstrukturierung bestehender ÜBS: bis zu 45%, in strukturschwachen Regionen bis zu 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • Förderung von Kompetenzzentren bis zu 50%, in strukturschwachen Regionen bis zu 65% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Förderhöhe: mindestens 50.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahmen müssen unmittelbar der Aus-, Fort- und Weiterbildung dienen oder eine Berufsausbildung oder einen Berufsabschluss vorbereiten, ermöglichen oder unterstützen.
  • Das Vorhaben muss der Anpassung der Bildungsstätte an den technischen Fortschritt dienen.
  • Im Regelfall wird eine Bedarfsanalyse unter Berücksichtigung von Stellungnahmen der Länder und der Verbände vorausgesetzt.
  • Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller muss zu 75%, in begründeten Ausnahmefällen mindestens zu 50% ausgelastet sein.
  • Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller und grundsätzlich auch das Land, in dem sich die Bildungsstätte befindet, müssen sich an den Gesamtausgaben des Vorhabens beteiligen. Der Eigenanteil der Antragstellerin bzw. des Antragstellers ist abhängig von ihren bzw. seinen Vermögensverhältnissen und beträgt mindestens 25%, in Fördergebieten der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mindestens 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist mehrstufig und gliedert sich in das Vorverfahren und das Bewilligungsverfahren. Für Verfahren bei vorzeitigem Vorhabenbeginn gelten besondere Bestimmungen.

Für Vorhaben im Zuständigkeitsbereich
  • des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und
  • des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

zuständig.

Quelle

Gemeinsame Richtlinien vom 24.06.2009, Bundesanzeiger Nr. 100 vom 10.07.2009, S. 2353; geändert durch Änderung der Gemeinsamen Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 15.01.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 22.01.2015, B3; Informationen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Stand 06/2016

Weiterführende Informationen

Mit dem Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung steht darüber hinaus eine Fördermöglichkeit zur Verbreitung der mit der Digitalisierung verbundenen Technik für ÜBS zur Verfügung.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BIBB sowie des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 21.06.2016

Kontakt

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Abteilung 3

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-0

Fax:0 228 107-2977

E-Mail:zentrale@bibb.de

Internet:http://www.bibb.de

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 412

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-2371, -2540, -2254

Fax:0 6196 908-1800

E-Mail:foerderung@bafa.bund.de

Internet:http://www.bafa.de

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