Zuschüsse für Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft, die betriebswirtschaftliche Interessen deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischen Zielen der Bundesregierung verknüpfen.

//Public Private Partnership - Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (develoPPP.de)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Außenwirtschaft
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG); SEQUA gGmbH; Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • deutsche und europäische Unternehmen sowie
  • Unternehmen mit Sitz in einem Entwicklungsland gemäß der jeweils gültigen OECD/DAC-Liste, an denen ein in der EU oder einem EFTA-Land registriertes Unternehmen oder eine EU-Staatsangehörige bzw. ein EU-Staatsangehöriger mindestens 25% der Unternehmensanteile hält.

Verwendungszweck

Gefördert werden Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft, die betriebswirtschaftliche Interessen deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischen Zielen der Bundesregierung verknüpfen.

Im Rahmen einer nachhaltigen und unternehmensübergreifenden Lösung werden u.a. folgende Maßnahmen innerhalb einer Entwicklungspartnerschaft unterstützt:

  • berufliche Bildung, Ausbildung und Qualifizierung,
  • städtischer Umweltschutz,
  • ländliche Entwicklung,
  • Rohstoffe,
  • Ressourcen- und Klimaschutz,
  • Energie und 
  • innovative Ideen aus der Wirtschaft.

Neben Projekten im Rahmen der Ideenwettbewerbe werden auch Strategische Entwicklungspartnerschaften mit einem herausragenden entwicklungspolitischen Nutzen gefördert.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Projekte im Rahmen der Ideenwettbewerbe 50% der Gesamtkosten bis zu 200.000 €
    • für Strategische Entwicklungspartnerschaften 50% des Gesamtvolumens, das mindestens 750.000 € betragen muss

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Vereinbarkeit mit den Vorgaben der Bundesregierung: Das Projekt muss mit den entwicklungspolitischen Grundsätzen der Bundesregierung in Einklang stehen, eine klare entwicklungspolitische Wirkung erkennen lassen sowie umwelt- und sozialverträglich sein.
  • Komplementarität: Die Leistungen der Partner müssen sich so ergänzen, dass beide Seiten ihre Ziele – also entwicklungspolitischen Nutzen und unternehmerischen Erfolg – kostengünstiger, wirksamer und schneller erreichen.
  • Subsidiarität: PPP-Projekte müssen erkennbar über die eigentlichen unternehmerischen Kernaufgaben hinausgehen. Die Entwicklungszusammenarbeit beteiligt sich also nur an Leistungen, die von den Unternehmen nicht ohnehin zu erbringen sind, sei es aufgrund gesetzlicher Auflagen oder weil die Leistungen für das Kerngeschäft unmittelbar erforderlich sind.
  • Kommerzielles Interesse: Das kommerzielle Interesse des Unternehmens am Projekt muss klar erkennbar sein. Gemeinnützige Projekte sind von der Förderung ausgeschlossen.
  • Nachhaltigkeit: Das Projekt soll Teil eines langfristigen, nachhaltigen Engagements des Unternehmens im Entwicklungs- oder Schwellenland sein.
  • Eigenbeitrag der Wirtschaft: Die privaten Partner müssen einen wesentlichen Beitrag zum Projekt leisten; finanziell, personell oder in Sachleistungen. In der Regel trägt der private Partner mindestens 50% der Projektkosten. Die privaten und öffentlichen Beiträge werden für jedes Projekt individuell vereinbart.

Strategische Entwicklungspartnerschaften müssen in der Regel überregional angelegt sein, thematisch ganze Branchen umfassen und weltweit unterschiedliche Akteure aus Industrie und Handel, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie anderen nationalen und internationalen Organisationen zusammenbringen. Sie müssen zudem folgende Kriterien erfüllen:

  • hoher Innovationsgrad und Potenzial zur Replizierbarkeit,
  • überdurchschnittliche strukturbildende Wirkungen,
  • hohe Breitenwirksamkeit und
  • Multi-Stakeholder-Ansatz.

Antragsverfahren

Projektskizzen können mehrmals im Jahr im Rahmen von Ideenwettbewerben unter Verwendung der vorgesehenen Formulare eingereicht werden.

Je nach Themenschwerpunkt stehen für die Projektideen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

  • Energieeffizienz und Gesundheit:
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Erneuerbare Energien und Industrieller Umweltschutz:
    Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)
  • Berufliche Bildung, Ausbildung und Qualifizierung:
    SEQUA gGmbH

Interessenten für Strategische Entwicklungspartnerschaften wenden sich an die DEG (Strategische Projekte) oder an die GIZ (Strategische Allianzen).

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Projektträger, Stand 02/2016

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen im Internet:

Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2016

Kontakt

Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)

Kämmergasse 22

50676 Köln

Telefon:0 221 4986-1476

Fax:0 221 4986-1472

E-Mail:ppp@deginvest.de

Internet:http://www.deginvest.de

SEQUA gGmbH

Partner der deutschen Wirtschaft

Alexanderstraße 10

53111 Bonn

Telefon:0 228 98238-42

Fax:0 228 98238-19

E-Mail:ppp-team@sequa.de

Internet:http://www.sequa.de

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Friedrich-Ebert-Allee 40

53113 Bonn

Telefon:0 228 4460-0

Fax:0 228 4460-1766

E-Mail:info@giz.de

Internet:http://www.giz.de

Ähnliche Förderangebote

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.