Zuschüsse für die Beratung von KMU bei der Auswahl und Einstellung von Auszubildenden zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs.

//Passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen sowie Integration von ausländischen Fachkräften

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung; Beratung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Handwerkskammern,
  • Industrie- und Handelskammern,
  • Kammern der Freien Berufe sowie
  • andere Organisationen der Wirtschaft, die gemeinnützig tätig sind und deren Zweck u.a. auf die Vermittlung von Auszubildenden in ein duales Ausbildungsverhältnis ausgerichtet ist.

Verwendungszweck

Gefördert wird die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) bei der Rekrutierung von Auszubildenden, die Vorauswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber und die Durchführung von Bewerbungsgesprächen mit potenziellen Auszubildenden durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kammern bzw. anderen antragsberechtigten Organisationen.

Gefördert werden Beratungsleistungen und Unterstützungsmaßnahmen mit folgenden Zielen:

  • Passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen bei KMU mit Jugendlichen aus dem Inland
  • Integration von ausländischen jugendlichen Auszubildenden, insbesondere aus dem europäischen Ausland, in KMU
  • Integration von ausländischen Fachkräften sowie von bereits in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten in KMU

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: höchstens 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Beratungsleistungen müssen für KMU gemäß KMU-Definition der EU erbracht werden.
  • Beraterinnen und Berater dürfen nicht in Bereichen tätig werden, aus denen sich Interessenkonflikte zu der geförderten Beratung ergeben.
  • Die Qualifikationen und Kenntnisse des vorgesehenen Projektpersonals müssen nachgewiesen werden.
  • Es dürfen keine JOBSTARTER- bzw. STARegio-Projekte bzw. Projekte über Bundes- oder Landesprogramme in Anspruch genommen werden, die ein vergleichbares Ziel verfolgen. Sofern bereits eine Förderung von Projekten mit vergleichbarer Zielsetzung erfolgt, muss der eingereichte Projektantrag eine Darstellung der Schnittstellen zu diesen Projekten einschließlich einer tragfähigen Aufgabenabgrenzung enthalten.
  • Organisationen der Wirtschaft müssen bei Antragstellung die Gemeinnützigkeit durch eine Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes belegen. Die Beratungs-/Vermittlungstätigkeit ist auf Nachfrage durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.

Antragsverfahren

Anträge können jährlich bis zum 30.09. des dem Projektbeginn vorangehenden Haushaltsjahres gestellt werden.

Antragstelle ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 26.01.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.01.2015, B1; Informationen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Stand 12/2015; Pressemitteilung des BMWi vom 20.04.2016

Weiterführende Informationen

Aufgrund der hohen Anzahl an Asyl- und Schutzsuchenden wurde das Programm um zusätzliche „Willkommenslotsen“ erweitert. Die Willkommenslotsen beraten kleine und mittlere Unternehmen zu allen Fragen rund um die Besetzung von Ausbildungsplätzen, Praktika und Stellen mit geeigneten Flüchtlingen. Am 20.04.2016 hat das BMWi eine Liste mit über 80 Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt gegeben, die künftig rund 130 Willkommenslotsen einsetzen werden. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 24.04.2016

Kontakt

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Mohrenstraße 20/21

10117 Berlin

Telefon:0 30 20619-0

Fax:0 30 20619-460

E-Mail:info@zdh.de

Internet:http://www.zdh.de

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ESF-Förderrichtlinie zuständige Regionalagentur; zuständige Bezirksregierung; Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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