Modellvorhaben zur Förderung externer Beratungsleistungen zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in KMU.

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Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Beratung; Informations- & Kommunikationsmaßnahmen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt für die Durchführung von Beratungsdienstleistungen sind autorisierte Beratungsunternehmen. In begründeten Ausnahmefällen kann in begrenztem Umfang die Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten beantragt werden.

Begünstigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial und einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die mit weniger als 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20,0 Mio € erwirtschaften.

Verwendungszweck

Gefördert werden externe Beratungsdienstleistungen in Kompetenzbereichen der Informations- und Kommunikationstechnologien in 3 Modulen:

  • Modul 1: „IT-Sicherheit“
  • Modul 2: „Digitale Markterschließung“
  • Modul 3: „Digitalisierte Geschäftsprozesse“

Die Förderung in den Modulen erfolgt in zwei Leistungsstufen:

  • Potenzialanalyse, Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes und
  • Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: bis zu 50%, max. 550 € pro Beratertag
  • Förderumfang:
    • bis zu 20 Beratertage in einem zu wählenden Hauptmodul
    • bis zu 10 Beratertage in den Nebenmodulen
  • Förderdauer: bis zu 6 Monate

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Beratungen müssen die Anforderungen an die Module erfüllen und von autorisierten Beratungsunternehmen erbracht werden.
  • Die Leistungen müssen auf einem Beratungsvertrag zwischen Unternehmen und Beratungsunternehmen basieren.
  • Die vertragsgemäße Erbringung der Leistung durch das Beratungsunternehmen ist von dem beratenen Unternehmen schriftlich zu bestätigen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben,
    • wenn bereits Vertragsbeziehungen zur Vorbereitung des Vorhabens eingegangen worden sind, die nicht unter diese Richtlinie fallen,
    • Unternehmen in Schwierigkeiten,
    • Unternehmen die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind,
    • wenn vor Erhalt des Zuwendungsbescheids mit dem Projekt begonnen oder Vereinbarungen zwischen den beteiligten Partnern rechtskräftig abgeschlossen worden sind.

Antragsverfahren

Das Beratungsunternehmen hat vor Beginn der Beratung einen Antrag auf die Zuwendung bei der Bewilligungsbehörde zu stellen und den Zuwendungsbescheid abzuwarten.

Bewilligungsbehörde ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das BMWi kann einen Projektträger beauftragen.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 06.07.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 13.07.2017, B2; Pressemitteilung des BMWi vom 13.07.2017

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMWi:

Zuletzt aktualisiert am: 17.07.2017

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

Telefon:0 3018 615-0

Fax:0 3018 615-7010

Internet:http://www.bmwi.de

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