Zuschüsse zu Maßnahmen für die Erhaltung der Arbeits- und Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbstätigen.

//Mitarbeiterorientierte Personalpolitik als Schlüssel für wettbewerbsfähige Unternehmen der Zukunft

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub)
Hinweis:
Projektskizzen konnten bis zum 28.08.2015 eingereicht werden. Weitere Ausschreibungen sind für 2016 bzw. 2017 in Planung.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten Rechts und Personengesellschaften mit Sitz in Deutschland, insbesondere

  • Verbände, Vereinigungen, Interessengemeinschaften und Gewerkschaften,
  • Forschungseinrichtungen (in Ausnahmefällen),
  • Stiftungen sowie
  • Bildungseinrichtungen, sofern sie den Status einer juristischen Person besitzen.

Ebenfalls antragsberechtigt sind der Aufsicht des Landes unterliegende juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Verwendungszweck

Gefördert werden Vorhaben am Standort Deutschland, die anwendungsbezogenes Wissen zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit generieren und verbreiten. Förderfähig sind Projekte, die auf der betrieblichen Ebene ansetzen und mindestens einem der folgenden Ziele zuzuordnen sind:
  • Etablierung einer Personalführung, die auf die Förderung einer mitarbeiterorientierten, lebenszyklusorientierten und motivierenden sowie innovationsfördernden Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur ausgerichtet ist,
  • Verwirklichung von Chancengleichheit und Diversity im Unternehmen,
  • Förderung von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten unter Einbeziehung praxisnaher, präventiver Maßnahmen,
  • Förderung eines lebensphasenorientierten Wissens- und Kompetenzmanagements.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: bis zu 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben des Vorhabens
  • Förderzeitraum: maximal 36 Monate

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss eine enge Anbindung an die Netzwerkstrukturen der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ nachweisen oder zumindest mit einem bestehenden Partnernetzwerk während des Projektverlaufs zusammenarbeiten oder einen entsprechenden Aufbau von Kooperationen mit Strukturen der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ anstreben.
  • Das Projekt muss auf der betrieblichen Ebene ansetzen und die verschiedenen Beschäftigtengruppen bzw. deren betriebliche Interessenvertretung und auch die Leitung des Unternehmens bzw. der Verwaltung unmittelbar einbeziehen.
  • Das Vorhaben ist in regionalen und überregionalen Medien sichtbar zu machen.
  • Projekte müssen auch bei regionaler Ausrichtung von überregionalem Interesse sein und/oder bundesweit zur Anwendung kommen können.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln.
  • Das Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bei dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragten Projektträger einzureichen.

Projektträger ist die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub).

Antragsfrist

Projektskizzen konnten bis zum 28.08.2015 eingereicht werden.

Quelle

Bekanntmachung des BMAS vom 01.06.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 5.06.2016, B2

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung:

Zuletzt aktualisiert am: 21.09.2015

Kontakt

Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub)

Kronenstraße 6

10117 Berlin

Telefon:0 30 28409-0

Fax:0 30 28409-210

E-Mail:kontakt-nqa@gsub.de

Internet:http://www.gsub.de

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ESF-Förderrichtlinie zuständige Regionalagentur; zuständige Bezirksregierung; Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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