Zuschüsse zu Forschungsprojekten zur Förderung von versorgungs- und zugleich industrieorientierten Innovationen in der Medizintechnik.

//Medizintechnik (Fachprogramm)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen,
  • Hochschulen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Verwendungszweck

Mit dem Fachprogramm Medizintechnik, das im Aktionsfeld Gesundheitswirtschaft innerhalb des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung angesiedelt ist, werden innovative Ansätze aus der Forschung unterstützt.

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte in den folgenden fünf Handlungsfeldern:

  • Patientennutzen: Entwicklung innovativer medizintechnischer Lösungen entlang von Versorgungspfaden mit Fokus auf ein Krankheitsbild, einen Behandlungspfad oder eine Patientengruppe,
  • Innovationstreiber: innovationsbezogene Versorgungsforschung, die es Innovatoren frühzeitig ermöglicht, den Mehrwert einer einzelnen Produktidee für die Versorgung abschätzen zu können,
  • Mittelstand: zentrale Erfolgsfaktoren der Medizintechnikbranche, Prinzip der Schrittinnovationen sowie finanzielle, zeitliche und personelle Ressourcen als Herausforderung für die mittelständisch geprägte Branche,
  • Innovationsprozess: anschlussfähige und flexible Ausgestaltung der Phasen des Innovationsprozesses,
  • Innovationssystem: Synergien im Innovationssystem Medizintechnik.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
    • Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Antragstellende müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
  • Das Vorhaben muss
    • die Kompetenz zur Lösung definierter Probleme stärken,
    • den Stand der Technik fortentwickeln,
    • mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein und
    • hinsichtlich der Themenstellung und der Ziele im Interesse des Bundes liegen.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.

Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Stand 07/2016

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMBF:

Zuletzt aktualisiert am: 15.11.2016

Kontakt

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes

beim Projektträger Jülich

Zimmerstraße 26-27

10969 Berlin

Hotline:0 800 2623-008

Fax:0 30 20199-470

E-Mail:beratung@foerderinfo.bund.de

Internet:http://www.foerderinfo.bund.de

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