Zuschüsse für breitenwirksame Maßnahmen zum Klimaschutz im sozialen, kulturellen und öffentlichen Bereich.

//Klimaschutzinitiative - Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Umweltschutz; Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ); Servicestelle Kommunaler Klimaschutz
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Uneingeschränkt antragsberechtigt sind

  • Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind.

Eingeschränkt antragsberechtigt für ausgewählte Förderschwerpunkte sind:

  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten und Schulen bzw. deren Träger,
  • öffentliche und freie, gemeinnützige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, die nach SGB VIII anerkannt sind, bzw. deren Träger,
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen bzw. deren Träger,
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie Stiftungen,
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Organisationen mit mindestens 50,1% kommunaler Beteiligung,
  • kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft,
  • Werkstätten für behinderte Menschen bzw. deren Träger,
  • Wirtschaftsförderungsgesellschaften mit mindestens 50,1% kommunaler Beteiligung,
  • private Unternehmen, die ein Industrie- oder Gewerbegebiet betreiben,
  • rechtsfähige Zusammenschlüsse von Unternehmen, deren Standorte innerhalb eines Industrie- oder Gewerbegebiets liegen, sofern sich über 30% der Unternehmen in diesem Gebiet an dem Zusammenschluss beteiligen, sowie
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind.

Verwendungszweck

Gefördert wird die Erschließung von Effizienzpotenzialen und Emissionsminderungen in Kommunen durch folgende Maßnahmen:

  • Einstiegsberatungen für Kommunen, die am Beginn ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen,
  • Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten,
  • Umsetzung von Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten durch Klimaschutzmanager sowie die Umsetzung ausgewählter Maßnahmen,
  • Einführung bzw. Weiterführung von Energiesparmodellen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten durch Klimaschutzmanager,
  • Sachausgaben für pädagogische Arbeit sowie geringinvestive Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen der Starterpakete für Energiesparmodelle,
  • Sanierung von Außenbeleuchtungs-, Straßenbeleuchtungs- und Lichtsignalanlagen durch LED,
  • Einbau hocheffizienter LED bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung,
  • Sanierung und Austausch raumlufttechnischer Geräte,
  • nachhaltige Mobilität,
  • Klimaschutz bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien,
  • Klimaschutz in Rechenzentren sowie
  • ausgewählte Klimaschutzinvestitionen für die technischen Anlagen und Gebäude von Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten.

Die Förderung integrierter Quartierskonzepte erfolgt im Rahmen des KfW-Programms „Energetische Stadtsanierung“.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe: abhängig von Art und Umfang der Maßnahme bis zu 65% der zuwendungsfähigen Ausgaben, bei investiven Maßnahmen bis zu 50%

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Der Antragsteller muss über eine ausreichende personelle sowie finanzielle Kapazität zur Durchführung des Vorhabens verfügen.
  • Die Finanzierung des gesamten Vorhabens muss sichergestellt sein.
  • Das Vorhaben muss innerhalb des im Zuwendungsbescheid genannten Bewilligungszeitraums begonnen, durchgeführt und abgeschlossen werden.
  • Die Zweckbindungsfrist bei investiven Maßnahmen beträgt 5 Jahre nach Abnahme der Leistung.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die eine Vermögensauskunft abgegeben haben.

Antragsverfahren

Anträge in Zusammenhang mit der Förderung von Stellen für Klimaschutzmanagement, entsprechende Anschlussvorhaben sowie Anträge für ausgewählte Maßnahmen und für die Realisierung von Energiesparmodellen und Starterpaketen können ganzjährig gestellt werden.

Anträge für Einstiegsberatungen, Konzepte, investive Maßnahmen und Klimaschutzinvestitionen können innerhalb des Antragszeitraumes vom 01.01. bis 31.03. und 01.07. bis 30.09. gestellt werden.

Antragstelle ist der Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Klima.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2019.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 22.06.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 04.07.2016, B7; Informationen des Projektträgers, Stand 07/2016

Weiterführende Informationen

Für kommunale Klimaschutzkonzepte, die bereits durch das BMUB gefördert werden, erhalten Kommunen in NRW eine zusätzliche Förderung von 15% vom Land. Voraussetzung für den Bonus ist u.a. die Teilnahme an dem Managementsystem European Energy Award. Die Bonusförderung  gilt für Kommunen, die in 2015 oder 2016 beim BMUB einen Antrag auf Förderung des integrierten Klimaschutzkonzeptes stellen. Der Antrag auf Zusatzförderung muss jeweils im ersten Jahresquartal (bis spätestens 31.03.) bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Nationalen Klimaschutzinitiative:

Zuletzt aktualisiert am: 25.07.2016

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich Klima (KLI)

Zimmerstraße 26-27

10969 Berlin

Telefon:0 30 20199-577

Fax:0 30 20199-3100

E-Mail:ptj-ksi@fz-juelich.de

Internet:http://www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative

Servicestelle Kommunaler Klimaschutz

Deutsches Institut für Urbanistik

Zimmerstraße 13–15

10969 Berlin

Hotline:0 30 39001-170

Telefon:0 30 39001-0

Fax:0 30 39001-241

E-Mail:kontakt@kommunaler-klimaschutz.de

Internet:http://www.klimaschutz.de/kommunen

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