Investitions- und Betriebsmittelkredite im Rahmen von Konsortialfinanzierungen für größere Vorhaben gewerblicher Unternehmen im Bereich Energie, Umwelt- und Klimaschutz.

//KfW-Konsortialkredit Energie und Umwelt

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Erneuerbare Energien
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

In aller Kürze

Investitions- und Betriebsmittelkredite im Rahmen von Konsortialfinanzierungen für größere Vorhaben gewerblicher Unternehmen im Bereich Energie, Umwelt- und Klimaschutz

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz i.d.R. zwischen 500,0 Mio € und 4,0 Mrd € liegt, sowie
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-)Dienstleistungen für einen Dritten erbringen.

Auch Auslandsvorhaben von deutschen Unternehmen und deren Tochtergesellschaften mit Sitz im Ausland können finanziert werden.

Energieversorgungsunternehmen und Projektfinanzierungen werden nicht gefördert.

Verwendungszweck

Gefördert werden:

  • Vorhaben zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz
  • Innovative Vorhaben zur Neu- bzw. Weiterentwicklung von Technologien zur Energieeinsparung, zur effizienteren Energieerzeugung, zur Energiespeicherung und zur effizienteren Energieübertragung
  • Vorhaben zum Ausbau und zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Vorhaben im Bereich Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien, zusätzlich optional Refinanzierung der Konsortialbanken durch einen bankdurchgeleiteten Kredit
  • Förderumfang: max. 50% der Konsortialfinanzierung
  • Förderhöhe: Kreditbetrag i.d.R. 15,0 Mio. € pro Vorhaben, bis max. 100,0 Mio. €
  • Konditionen: Die KfW übernimmt die von den Konsortialpartnern vereinbarten Konditionen, sofern banküblich

Kombination/Kumulation

Die Kombination mit anderen Förderprogrammen ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe der öffentlichen Fördermittel die Summe der förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigt.

Eine Kombination mit der Nachrangtranche im ERP-Innovationsprogramm ist ausgeschlossen.

Der Risikoanteil der öffentlichen Hand darf inklusive KfW-Finanzierung insgesamt nicht mehr als 50% der gesamten Fremdfinanzierung betragen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Ersatzinvestitionen müssen zu einer Endenergieeinsparung von mindestens 10% gegenüber dem Durchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre führen, bei Neuinvestitionen ist eine Endenergieeinsparung von mindestens 10% gegenüber dem Branchendurchschnitt zu erreichen.
  • Innovationsvorhaben müssen auf eine spezifische Endenergieeinsparung von mindestens 10% abzielen.
  • Betriebsmittelfinanzierungen sind komplementär zu Investitionsfinanzierungen möglich, reine Betriebsmittelfinanzierungen jedoch nicht.
  • Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der EU sind ausgeschlossen.
  • Umschuldungen bzw. Nachfinanzierungen abgeschlossener Vorhaben werden nicht gefördert.

Antragsverfahren

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen.

Weitere Informationen erteilt die KfW Bankengruppe.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 01/2016

Zuletzt aktualisiert am: 09.02.2016

Formulare und Merkblätter

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KfW-Konsortialkredit Energie und Umwelt - Merkblatt

Merkblatt und Programmübersicht auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

KfW-Konsortialkredit Energie und Umwelt - Formulare und Downloads

Formulare und Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Links

KfW-Konsortialkredit Energie und Umwelt - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9001

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

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