Zuschüsse für innovative Projekte zur Unterstützung von Ausbildungsaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen.

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Fördernehmer:
Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Hinweis:
Im Programmteil A - Förderlinie "Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken" konnten Anträge bis zum 20.10.2016 gestellt werden, im Programmteil B - Förderlinie "Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaft 4.0" bis zum 24.11.2016.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts und
  • juristische Personen sowie eingetragene Personenhandelsgesellschaften des privaten Rechts, die auf dem Gebiet der beruflichen Bildung tätig sind.

Verwendungszweck

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert innovative Strategien, die kleine und Kleinstunternehmen (Programmteil A) sowie kleine und mittlere Unternehmen (Programmteil B) unterstützen, ihre Ausbildungsaktivitäten zu erhalten und/oder auszubauen.

In Programmteil A werden Projekte mit Aktivitäten des Externen Ausbildungsmanagements (EXAM) in der Förderlinie „Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken“ gefördert:

  • Beratung noch nicht ausbildender Klein- und Kleinstunternehmen,
  • Beratung in Bezug auf Neuerungen und Innovationen in Ausbildungsberufen,
  • Unterstützung bei administrativen und rechtlichen Fragestellungen,
  • Unterstützung bei der Suche nach Auszubildenden in Kooperation mit den regional zuständigen Agenturen für Arbeit,
  • Unterstützung bei der Anbahnung von Praktika und Einstiegsqualifizierungen mit dem Ziel der Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis,
  • Unterstützung bei der Koordination von Verbundausbildung,
  • fachliche Unterstützung erstmalig oder nach längerer Zeit wieder ausbildender Unternehmen,
  • Bewerbung der Attraktivität der Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen.

In Programmteil B werden Projekte in der Förderlinie „Aus- und Weiterbildung in der ,Wirtschaft 4.0' – Unterstützungsstrukturen für KMU im Anpassungsprozess der betrieblichen Ausbildung“ gefördert:

  • Identifikation der Unterstützungsbedarfe der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Bezug auf die veränderten Anforderungen an die Ausbildung,
  • Entwicklung und Erprobung geeigneter Beratungsangebote,
  • Beratung in Bezug auf Neuerungen und Innovationen in Ausbildungsberufen bzw. für den Betrieb neu in den Blick zunehmende Ausbildungsberufe,
  • Beratung in Bezug auf die Integration und Entwicklung von Zusatzqualifizierung in der dualen Ausbildung, insbesondere mit Inhalten, die KMU bei dem Anpassungsprozess ihrer betrieblichen Ausbildung an die Anforderungen durch die „Wirtschaft 4.0“/„Industrie 4.0“ unterstützen,
  • Unterstützung bei der Besetzung offener Ausbildungsstellen,
  • Unterstützung bei der Koordination von Verbundausbildung,
  • Begleitung der Betriebe bei der konkreten Anpassung ihrer Aus- und Weiterbildungsaktivitäten, einschließlich Beratung und Unterstützung der KMU bei der Qualifizierung von Ausbilderinnen und Ausbildern in Bezug auf die spezifischen Anforderungen der Digitalisierung,
  • Initiierung und Moderation von regionalen branchenbezogenen KMU-Netzwerken zum Thema Aus- und Weiterbildung in der „Wirtschaft 4.0“.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben, im Programmteil A max. 500.000 €
  • Förderdauer: bis zu 36 Monate
    • Beginn Programmteil A: 01.03., 01.04. oder 01.05.2017
    • Beginn Programmteil B: 01.06.2017

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss sich in die Strategie und die Aktivitäten des jeweiligen Landes im Bereich der dualen Berufsausbildung einfügen.
  • Wenn in der Zielregion bereits vergleichbare Maßnahmen mit Bundes-, Landes- oder ESF-Mitteln gefördert werden, müssen die Schnittstellen hierzu und die Optionen zur Zusammenarbeit dargestellt werden.
  • Die ESF-Querschnittsziele wie die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Geschlechter, der Gender Mainstreaming-Ansatz, Nichtdiskriminierung und nachhaltige Entwicklung sind bei der Projektdurchführung zu berücksichtigen.
  • Ein Wissens- und Ergebnistransfer der im Rahmen des Projekts angebotenen und nachgefragten Dienstleistungen ist sicherzustellen. Darüber hinaus sind Aussagen zur Verstetigung von Projektansätzen und -ergebnissen zu machen.
  • Die Gesamtfinanzierung des Projekts muss sichergestellt sein.
  • Das Vorhaben muss vom Antragsteller eigenständig durchgeführt werden.
  • Das Personal muss über die erforderlichen Qualifikationen und Kenntnisse verfügen.

Für Projekte im Programmteil B gilt darüber hinaus:

  • Es ist Bezug zu nehmen auf weitere Förderinitiativen des BMBF. Gegebenenfalls sind die Optionen der Zusammenarbeit, der regionale Mehrwert und der ergänzende Charakter des geplanten Projekts nachzuweisen, z.B.:
    • Förderschwerpunkt „Transfernetzwerke Digitales Lernen in der Beruflichen Bildung“ im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“,
    • Sonderprogramm „Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren“.
  • Die Projekte sollen sich auf eine Branche oder einen Wirtschaftsbereich in der gewählten Zielregion bzw. auf ein Wirtschaftscluster konzentrieren.

Kumulation

Soweit Maßnahmen, die vergleichbare Ziele verfolgen, beim Antragsteller bereits aus anderen öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist eine Förderung nach diesen Förderrichtlinien nicht möglich (Kumulierungsverbot). Ein Einbringen von weiteren ESF- oder anderweitigen EU-Mitteln in ein Projekt wird für diese Förderrichtlinien ausgeschlossen (Doppelförderungsverbot).

Antragsverfahren

Im Rahmen der dritten Antragsrunde konnten Anträge gestellt werden:

  • im Programmteil A bis zum 20.10.2016 und
  • im Programmteil B bis zum 24.11.2016.

Antragstelle ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Quelle

Förderrichtlinien des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) vom 19.08.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 25.08.2016, B7 (Programmteil A); Förderrichtlinien des BIBB vom 18.08.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 01.09.2016, B7 (Programmteil B)

Zuletzt aktualisiert am: 01.12.2016

Kontakt

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-2909

Fax:0 228 107-2887

E-Mail:info@bibb.de

Internet:http://www.jobstarter.de

               http://www.bibb.de

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