Zuschüsse für Investitionen in überbetriebliche Bildungsstätten der beruflichen Aus- und Weiterbildung und ihre Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren von überregionaler Bedeutung.

//Investive Förderung von Berufsbildungsstätten der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung

Fördernehmer:
Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Bildung; Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Bezirksregierung; zuständige Handwerkskammer (HWK); zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Träger von Bildungsstätten, die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung durchführen.

Verwendungszweck

Gefördert werden

  • Investitionen in überbetriebliche Bildungsstätten (ÜBS) der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie
  • die Weiterentwicklung dieser Einrichtungen zu Kompetenzzentren von überregionaler Bedeutung.

Insbesondere können Investitionen mitfinanziert werden, die der Schaffung, Modernisierung, Umstrukturierung oder Ausstattung notwendiger, funktionstüchtiger Werkstätten, Unterrichtsräume, Verwaltungsräume und sonstiger Räumlichkeiten dienen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: je nach Standort und Art des Vorhabens zwischen 65% und 80% der förderfähigen Ausgaben

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Der Träger muss einen festgelegten Eigenanteil an der Finanzierung leisten.
  • Die Maßnahmen müssen durch die zuständige Handwerkskammer beziehungsweise Industrie- und Handelskammer sowie durch die kofinanzierende Bundesstelle (BIBB und/oder BAFA) befürwortet werden.
  • Mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Die Antragstellung ist bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 50.000 bis 250.000 € möglich.

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Erweiterungen der Gesamtkapazität durch Neu- oder Umbau,
  • Maßnahmen der Bauunterhaltung und Instandsetzung, die lediglich den Soll-Zustand eines Objekts wiederherstellen,
  • Maßnahmen, die nicht der Aus- und Weiterbildung dienen,
  • Finanzierungskosten,
  • Kosten, die einer nicht berücksichtigungsfähigen Nutzung, z.B. Eigennutzung durch den Träger, unterliegen,
  • Verbrauchsmittel und laufende Betriebskosten,
  • Umzugskosten.

Antragsverfahren

Anträgen sind vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Erstanlaufstelle ist die Handwerkskammer beziehungsweise die Industrie- und Handelskammer, die das Vorhaben bei der zuständigen Bezirksregierung anzeigt.

Die zuständigen Bezirksregierungen leiten die Projekt-Erhebungsbögen mit einer Stellungnahme der Landes-Gewerbeförderungsstelle (LGH) an das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales weiter.

Anträge zur Kofinanzierung des Bundes sind beim BIBB und/oder BAFA gesondert zu stellen.

Stichtag für die Vorlage der Projekt-Erhebungsbögen bei der LGH ist der 01.02. eines Jahres.

Weitere Informationen erteilen die zuständigen Bezirksregierungen.

Quelle

Merkblatt des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Stand 02/2016

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten deeitere Informationen auf den Internetseiten der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH):

Zuletzt aktualisiert am: 19.10.2016

Kontakt

zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK)

zuständige Bezirksregierung

Anschriften vgl. Kurzübersicht

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