Zuschüsse für Entwicklung und Anpassung innovativer Hafentechnologien.

//Innovative Hafentechnologien (IHATEC)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft; Freie Berufe
Förderthemen:
Infrastruktur; Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung,
  • außeruniversitäre Einrichtungen,
  • Ingenieurbüros sowie
  • Konsortien und Verbünde der vorgenannten Einheiten,

mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Verwendungszweck

Gefördert werden forschungs- und anwendungsorientierte Entwicklungsprojekte im Bereich innovativer Hafentechnologien mit folgenden Schwerpunkten:

  • technische Innovationen zur Optimierung des Güterumschlags und für die Abfertigung von Passagieren,
  • Optimierung der Lagerhaltung,
  • innovative und informationstechnische Konzepte und Systeme zur Steuerung und Abwicklung der Waren- und Fahrgastströme im Hafen,
  • informationstechnische horizontale Integration über Wertschöpfungsnetzwerke sowie vertikale Integration und vernetzte Produktionssysteme (Industrie 4.0),
  • Verbesserung der IT-Sicherheit,
  • Automatisierungsprozesse und Mensch-Technik-Interaktion,
  • technische Innovationen zur Steigerung der Energieeffizienz im Hafen und Verringerung der Umweltbelastung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
  • Förderdauer: bis zu 4 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss mit einem technisch-wirtschaftlichen Risiko verbunden sein, so dass es aus wirtschaftlichen Gründen ohne Gewährung der Zuwendung nicht durchgeführt würde.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Erlass des Zuwendungsbescheids noch nicht begonnen worden sein.
  • Der Antragsteller muss über die notwendige fachliche Qualifikation und ausreichende Kapazität zur Durchführung des Projekts verfügen.
  • Verbundpartner müssen abgestimmt, arbeitsteilig und interdisziplinär arbeiten mit dem Ziel, Kapazitäten effizienter zu nutzen, Synergieeffekte zu erzielen und den Wissenstransfer zu beschleunigen.
  • Nicht gefördert werden

Antragsverfahren

Anträge können nach entsprechendem Aufruf eingereicht werden.

Bewilligungsbehörde ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme kann ein Projektträger beauftragt werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 20.06.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 08.07.2016, B5

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMVI:

Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2016

Kontakt

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Invalidenstraße 44

10115 Berlin

Telefon:0 30 18300-0

Fax:0 30 18300-1942

E-Mail:buergerinfo@bmvi.bund.de

Internet:http://www.bmvi.de

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.