Darlehen für Investitionen kommunaler Unternehmen und sozialer Organisationen zur barrierefreien bzw. -armen Umgestaltung der kommunalen und sozialen Infrastruktur.

//IKU – Barrierearme Stadt

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

In aller Kürze

Finanzierung von Investitionen kommunaler Unternehmen und sozialer Organisationen zur barrierefreien bzw. -armen Umgestaltung der kommunalen und sozialen Infrastruktur.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund,
  • alle gemeinnützigen Organisationsformen einschließlich Kirchen sowie
  • Unternehmen – unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen – mit einem Gruppenumsatz von höchstens 500,0 Mio. € im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften.

Verwendungszweck

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung von Barrieren sowie zum alters- und familiengerechten Umbau der kommunalen Infrastruktur.

Mitfinanziert werden

  • Maßnahmen an bestehenden Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur,
    • Wege zu Gebäuden und Stellplätze,
    • Gebäudezugänge und Servicesysteme,
    • Vertikale Erschließung / Überwindung von Niveauunterschieden,
    • Raumgeometrie,
    • Sanitärräume,
    • Bodenbeläge in Innenräumen,
    • Bedienelemente, Raumakustik, Orientierung, Kommunikation,
    • Sportstätten,
  • Maßnahmen an bestehenden Verkehrsanlagen und im öffentlichen Raum.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Darlehen
  • Förderumfang: bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten
  • Förderhöhe: höchstens 50,0 Mio. €
  • Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen
  • Kreditlaufzeit/Tilgungsfreijahre:
    • 4 bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 2 Tilgungsfreijahren
    • 4 bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 3 Tilgungsfreijahren
  • Auszahlung: 100% in einer Summe oder in Teilbeträgen
  • Abruffrist: bis zu 12 Monate nach Darlehenszusage
  • Tilgung:
    • nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Raten
    • außerplanmäßige Tilgungen: nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung
  • Sicherheiten: banküblich, Art und Höhe der Sicherheiten sind mit der Hausbank zu vereinbaren
  • Die Förderung erfolgt im Rahmen der De-minimis-Regelung.
  • In allen Programmvarianten wird ein beihilfefreier Zinssatz oberhalb des EU-Referenzzinssatzes angeboten.

Kumulation/Kombination

Die Kombination mit öffentlichen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Barriere reduzierende Maßnahmen in Wohngebäuden werden im Programm „Altersgerecht Umbauen“ gefördert.

Voraussetzungen

Die Maßnahmen müssen im Einklang mit den Zielen bestehender integrierter Stadt(teil-)entwicklungskonzepte stehen oder aus diesen abgeleitet werden.

Alle Maßnahmen müssen mindestens den technischen Anforderungen entsprechen (bei Barrierefreiheit DIN 18040-1 bzw. im Vorgriff entsprechend DIN 18040-3) und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen.

Ausgeschlossen sind Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben sowie wohnwirtschaftliche Projekte.

Antragsverfahren

Kreditanträge können vor Beginn des Projekts oder bei Großprojekten je Vorhabenabschnitt unter Verwendung der vorgesehenen Formulare bei jeder Bank oder Sparkasse gestellt werden.

Weitere Informationen erteilen die Beratungszentren der KfW.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 12/2016; KfW-Information vom 05.09.2016

Weiterführende Informationen

Folgende Änderungen gelten ab dem 01.12.2016:

  • Eine gewerbliche Nutzung des Investitionsobjekts bzw. Nutzung durch eine Landes- oder Bundesinstitution – beispielsweise durch Vermietung oder Verpachtung – ist unschädlich, solange sich das Investitionsobjekt im Eigentum des kommunalen Unternehmens oder der gemeinnützigen Organisation befindet.
  • Es gilt eine Kreditmindestlaufzeit von 4 Jahren.
  • Die Definition für die Ermittlung der Unternehmensumsatzgrenze für mittelständische Unternehmen (im Rahmen von ÖPP-Modellen) wird an die geltenden Regelungen für die gewerblichen KfW-Förderprodukte angepasst.
  • Es werden beihilfefreie Zinsvarianten (ohne Tilgungszuschuss) eingeführt. In diesen Varianten entfällt die Notwendigkeit einer beihilferechtlichen Prüfung.
  • Auf die verpflichtende Einbindung eines Sachverständigen, der bisher die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigen musste, wird verzichtet.

Kommunen können über das KfW-Programm IKK – Barrierearme Stadt gefördert werden. Für barrierereduzierende Maßnahmen in Wohngebäuden steht das Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am: 01.12.2016

Konditionenübersicht für Endkreditnehmer der KfW Bankengruppe

Formulare und Merkblätter

Zum Öffnen, Ausfüllen und Abspeichern der PDF Formulare benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader. Eine aktuelle Version finden Sie hier.
Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

IKU - Barrierearme Stadt - Merkblatt

Merkblatt und Programmübersicht auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

IKU - Barrierearme Stadt - Formulare und Downloads

Formulare und Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Links

IKU - Barrierearme Stadt - Häufige Fragen

Häufige Fragen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

IKU - Barrierearme Stadt - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Hilfen und Anwendungen

KfW - Elektronische Formularsammlung

Elektronische Formularsammlung der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9002

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

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