Darlehen für Investitionen von Kommunen in die kommunale und soziale Infrastruktur sowie im Bereich der Wohnwirtschaft.

//IKK – Investitionskredit Kommunen

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Kommunen; Infrastruktur
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

In aller Kürze

Finanzierung von Investitionen der Kommunen in die kommunale und soziale Infrastruktur

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • kommunale Gebietskörperschaften,
  • rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften sowie
  • Gemeindeverbände, die nach dem Standardansatz ein Risikogewicht von Null haben und deren Tätigkeitsfelder keine wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne des EU-Beihilferechts darstellen.

Verwendungszweck

Die KfW Bankengruppe unterstützt Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur.

Mitfinanziert werden Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen im Rahmen des Vermögenshaushalts bzw. Vermögensplans des aktuellen Haushaltsjahres, einschließlich der Haushaltsreste des Vorjahres.

Im Rahmen der Sonderfazilität „Schutz in Flüchtlingsunterkünften“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) besonders günstige Kredite für bauliche Schutzmaßnahmen, insbesondere für Frauen und Kinder, in zentralen und dezentralen Flüchtlingsunterkünften.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Darlehen
  • Förderumfang:
    • Kreditbeträge bis 2,0 Mio. €: bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten
    • Kreditbeträge über 2,0 Mio. €: bis zu 50% der förderfähigen Investitionskosten
  • Förderhöhe: bis zu 150,0 Mio. € pro Jahr und Antragsteller
  • Zinssatz:
    • siehe aktuelle Konditionen
    • für die Sonderfazilität „Flüchtlingsunterkünfte“ steht ein besonders günstiger Zinssatz aus MItteln des BMFSFJ zur Verfügung
  • Kreditlaufzeit/Tilgungsfreijahre:
    • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit bis zu 2 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit mit bis zu 3 Tilgungsfreijahren (nicht für Sonderfazilität „Schutz in Flüchtlingsunterkünften")
    • bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit mit bis zu 5 Tilgungsfreijahren (nicht für Sonderfazilität „Schutz in Flüchtlingsunterkünften")
  • Auszahlung: 100% in einer Summe oder in zwei Teilbeträgen
  • Abruffrist: bis zu 12 Monate nach Darlehenszusage, Verlängerung im Einzelfall vereinbar (9 Monate für Sonderfazilität „Schutz in Flüchtlingsunterkünften")
  • Tilgung:
    • nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in vierteljährlichen Raten
    • außerplanmäßige Tilgungen: Vorfälligkeitsentschädigung
  • Sicherheiten: übliche formale Voraussetzungen für Kommunaldarlehen

Kumulation/Kombination

Die Kombination mit öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Bei der Kombination mit Darlehen von Landesförderinstituten, die ebenfalls über den KfW-Investitionskredit Kommunen refinanziert werden, darf der maximale Finanzierungsanteil nicht überschritten werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:
  • Ausgeschlossen sind
    • Kassenkredite,
    • Umschuldungen bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Vorhaben sowie
    • Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen kommunale Gebietskörperschaften oder deren Eigenbetriebe eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.
  • Der Erwerb von Grundstücken als notwendiger Bestandteil von Investitionsvorhabens darf höchstens 2 Jahre zurückliegen.
  • Für die Sonderfazilität „Schutz in Flüchtlingsunterkünften" müssen die folgenden bestimmte Mindeststandards bzw. Schutzmaßnahmen erfüllt sein.

Antragsverfahren

Kreditanträge können vor Beginn des Projekts unter Verwendung der vorgesehenen Formulare gestellt werden.

Antragstelle ist die KfW Bankengruppe, Niederlassung Berlin.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 07/2016; KfW-Information vom 29.07.2016

Weiterführende Informationen

Seit dem 29.07.2016 werden Investitionen in wohnwirtschaftliche Projekte nicht mehr gefördert.

Für Investitionen von Kommunen in die Kinderbetreuung stehen die Finanzierungsangebote im KfW-Produkt „IKK – Investitionskredit Kommunen“ zur Verfügung. In Nordrhein-Westfalen sind der Ausbau und die Sicherung von Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren zudem über das Programm NRW.BANK.Infrastruktur möglich.

Zuletzt aktualisiert am: 22.09.2016

Konditionenübersicht für Endkreditnehmer der KfW Bankengruppe

Formulare und Merkblätter

Zum Öffnen, Ausfüllen und Abspeichern der PDF Formulare benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader. Eine aktuelle Version finden Sie hier.
Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

IKK - Investitionskredit Kommunen - Merkblatt

Merkblatt und Programmübersicht auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

IKK - Investitionskredit Kommunen - Formulare und Downloads

Formulare und Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Links

IKK - Investitionskredit Kommunen - Beispiele

Förderbeispiele auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

IKK - Investitionskredit Kommunen - Häufige Fragen

Häufige Fragen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

IKK - Investitionskredit Kommunen - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Hilfen und Anwendungen

KfW - Tilgungsrechner

Tilgungsrechner der KfW Bankengruppe

KfW - Elektronische Formularsammlung

Elektronische Formularsammlung der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Niederlassung Berlin

Charlottenstraße 33/33a

10117 Berlin

Hotline:0 800 539-9008

Telefon:0 30 20264-0

E-Mail:kommune@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.