Zuschüsse zur Herstellung von international koproduzierten Kinofilmen und von Serien.

//German Motion Picture Fund

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe
Förderthemen:
Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen; Marketing/Vermarktungsaktivitäten
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
FFA Filmförderungsanstalt
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind (Ko-)Produzenten von Filmen oder Serien

  • mit Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland oder
  • mit Wohn- oder Geschäftssitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat bzw. EWR-Vertragsstaat und Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter sind nicht antragsberechtigt.

Verwendungszweck

Gefördert wird

  • die Herstellung international koproduzierter programmfüllender Kinofilme und
  • die Herstellung von programmfüllenden Serien.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Filme grundsätzlich 10% der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten, wenn mindestens 1 Mio € für digitales Filmschaffen in Deutschland ausgegeben werden bis zu 20% der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten, maximal jedoch 2,5 Mio € pro Film
    • für Serien 20% der zuwendungsfähigen deutschen Herstellungskosten, maximal 2,5 Mio € pro Staffel und auf Antrag maximal 4 Mio €, wenn mindestens 20 Mio € deutsche Herstellungskosten vorliegen und mindestens 1 Mio € für digitales Filmschaffen in Deutschland verwendet werden

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Für Kinofilme müssen sowohl der Antragsteller als auch der internationale Koproduktionspartner jeweils einen finanziellen Beitrag von mindestens 20% aufbringen (bei Herstellungskosten von über 35 Mio € mindestens 7 Mio € durch den Antragsteller).
  • Eine Serie muss eine fortlaufende, fiktionale Handlung besitzen, die in einer von vornherein festgelegten Anzahl von mindestens 6 fortlaufenden Episoden umgesetzt wird (Staffel).
  • Die Notwendigkeit der Zuwendung und der mit einer Förderung verbundene Anreizeffekt für den Film- und Wirtschaftsstandort sind im Antrag darzustellen.
  • Bei Filmen müssen die Herstellungskosten mindestens 25 Mio € und die deutschen Herstellungskosten mindestens 40% der Herstellungskosten bzw. mindestens 13 Mio € betragen.
  • Bei Serien müssen die Herstellungskosten mindestens 1,2 Mio € pro Episode und die deutschen Herstellungskosten mindestens 40% der Herstellungskosten oder mindestens 10 Mio € betragen.
  • Vor Bewilligung des Projekts muss der Antragsteller nachweisen, dass die Herstellungskosten des Projekts bereits zu 75% finanziert sind.
  • Ausgeschlossen sind Projekte, die gegen die Verfassung oder Gesetze verstoßen oder die Persönlichkeitsrechte oder das sittliche oder das religiöse Gefühl verletzen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens und in der Regel mindestens sechs Wochen vor Drehbeginn zu stellen.

Antragstelle ist die Filmförderungsanstalt (FFA).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2018.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 01.12.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 03.12.2015, B1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMWi:

Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2016

Kontakt

FFA Filmförderungsanstalt

Große Präsidentenstraße 9

10178 Berlin

Telefon:0 30 27577-550

Fax:0 30 27577-560

E-Mail:hansen@ffa.de

Internet:http://www.ffa.de

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