Fachprogramm zur Förderung von Einzel- und Verbundprojekten der terrestrischen und marinen geowissenschaftlichen Forschung.

//Geoforschung für Nachhaltigkeit (GEO:N) (Fachprogramm)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Projektträger Jülich (PtJ)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Hochschulen und
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte der grundlagen- und anwendungsorientierten geowissenschaftlichen Forschung zu folgenden Themenfeldern:

  • Terrestrische Geowissenschaften
    • Erkundung, Nutzung und Schutz des unterirdischen Raumes
    • Frühwarnung vor Naturgefahren
  • Marine Geowissenschaften
    • Paläoklimatologie
    • Erforschung der aktiven Plattenränder, Vulkanismus
    • Erforschung der passiven Kontinentalränder und ihrer Rohstoffe
    • Erschließung der mineralischen Rohstoffe der Tiefsee
  • Erdbeobachtung
    • Erkundung der Erde aus dem Weltraum
    • Nutzung von Satellitendaten

Dieses Programm ist ein sog. Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: abhängig von der Forschungs- und Entwicklungsintensität der Arbeiten, in der Regel
    • bis zu 100% für Projekte der Grundlagenforschung,
    • zwischen 50% und 70% für Projekte der industriellen Forschung,
    • zwischen 25% und 45% für die experimentelle Entwicklung,
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Vorhaben müssen
    • die Kompetenz zur Lösung definierter Probleme stärken,
    • den Stand der Technik fortentwickeln,
    • mit einem hohen technischen und wirtschaftlichen Risiko verbunden sein und
    • hinsichtlich der Themenstellung und der Ziele im Interesse des Bundes liegen.
  • Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
  • Die Arbeiten von Industriepartnern in Einzel- sowie Verbundprojekten müssen dem vorwettbewerblichen Bereich zugeordnet sein und deutlich über einzelwirtschaftliche Interessen hinausgehen.
  • Die Umsetzungsorientierung der Projekte ist bei der Antragstellung durch einen Verwertungsplan zu dokumentieren.

Antragsverfahren

Die Fördermodalitäten werden in Form von Bekanntmachungen veröffentlicht.

Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes.

Informationen erteilt auch der Projektträger Jülich (PtJ).

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Stand 01/2016, und des Projektträgers, Stand 01/2016

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMBF:

und auf den Internetseiten des Projektträgers:

Zuletzt aktualisiert am: 15.04.2016

Kontakt

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes

beim Projektträger Jülich

Zimmerstraße 26-27

10969 Berlin

Hotline:0 800 2623-008

Fax:0 30 20199-470

E-Mail:beratung@foerderinfo.bund.de

Internet:http://www.foerderinfo.bund.de

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsstelle Rostock

Schweriner Straße 44

18069 Rostock

Telefon:0 381 20356-299

E-Mail:u.huenken@fz-juelich.de

Internet:http://www.ptj.de

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