Zuschüsse zu Ausbildungsmaßnahmen für junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie junge ausländische Flüchtlinge zur Vorbereitung und Durchführung eines Hochschulstudiums.

//Garantiefonds - Hochschulbereich (RL-GF-H)

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Otto Benecke Stiftung e.V.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sowie deren Familienangehörige, wenn sie mit der Spätaussiedlerin bzw. dem Spätaussiedler eingereist sind,
  • Asylberechtigte,
  • Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention sowie
  • jüdische Immigrantinnen und Immigranten mit Niederlassungserlaubnis.

Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller muss jünger als 30 Jahre sein.

Verwendungszweck

Gefördert werden Ausbildungsmaßnahmen für junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie junge ausländische Flüchtlinge zur Vorbereitung und Durchführung eines Hochschulstudiums.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von der Art der Maßnahme und den individuellen Verhältnissen
  • Förderdauer: i.d.R. 30 Fördermonate

Kumulation/Kombination

Werden Leistungen nach anderen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften für den gleichen Zeitraum erbracht, so haben die Auszubildenden die gewährten Zuwendungen bis zur Höhe der anderweitig gewährten Leistungen zurückzuzahlen.

Zuwendungen nach diesen Richtlinien sind nachrangig gegenüber Leistungen zur Bestreitung des Lebensunterhalts und zur Deckung der Unterkunftskosten aufgrund von Rechtsvorschriften. Individualleistungen können jedoch unter den entsprechenden Voraussetzungen als aufstockende Zuwendungen gewährt werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:
  • Antragstellende müssen mögliche Leistungen nach anderen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften unverzüglich beantragen. Unterbleibt die Antragstellung, so können Zuwendungen der Otto Benecke Stiftung e.V. nicht gewährt werden.
  • Der erste Förderantrag muss in der Regel innerhalb von 2 Jahren nach der Einreise, bei Asylberechtigten innerhalb eines Jahres nach Erhalt des Reiseausweises gestellt werden.

Antragsverfahren

Antragstellen sind die Bildungsberatungsstellen GF-H.

Die Förderung erfolgt durch die Otto Benecke Stiftung e.V.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 19.01.1998, Gemeinsames Ministerialblatt vom 16.02.1998, S. 147; geändert durch Gemeinsames Ministerialblatt vom 23.11.2001, S. 1136; Informationen der Otto Benecke Stiftung und der Jugendmigrationsdienste, Stand 09/2016

Weiterführende Informationen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 20.09.2016 neue Richtlinien im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Richtlinien sind im Internet abrufbar und treten am 01.01.2017 in Kraft. Die Neufassung enthält insbesondere folgende Änderungen:

  • Es wird der steigenden Nachfrage an hochqualifizierenden Deutschsprachkursen für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge Rechnung getragen. Das Angebot fokussiert sich zudem stärker als bisher auf den voruniversitären Bereich.
  • Zum förderberechtigen Personenkreis gehören künftig nicht nur Familienangehörige von Spätaussiedlerinnern und Spätaussiedlern, sondern auch die nachreisenden Ehegattinnen und Ehegatten von Asylberechtigen und anerkannten Flüchtlingen. Dies ist insbesondere mit Blick auf die Sprachförderung für Frauen ein Gewinn, da nachreisende Ehegattinnen selbst nicht über den Flüchtlingsstatus verfügen und bisher nicht gefördert werden konnten.

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Otto Benecke Stiftung:

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2016

Kontakt

Otto Benecke Stiftung e.V.

Kennedyallee 105-107

53175 Bonn

Telefon:0 228 8163-0

Fax:0 228 8163-300

E-Mail:post@obs-ev.de

Internet:http://www.obs-ev.de

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