Zuschüsse für die Errichtung, die Reaktivierung und den Ausbau von privaten Gleisanschlüssen.

//Förderung von privaten Gleisanschlüssen (Gleisanschlussförderrichtlinie)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Eisenbahn-Bundesamt (EBA)
Hinweis:
Die Richtlinie galt bis zum 31.08.2016. Eine neue Richtlinie ist in Vorbereitung. Weitere Auskünfte erteilt der Ansprechpartner.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in privater Rechtsform.

Verwendungszweck

Gefördert werden Errichtung, Reaktivierung und Ausbau von privaten Gleisanschlüssen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: abhängig vom erzielten Schienengüterverkehrsaufkommen bzw. der erzielten Schienengüterverkehrsleistung bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten
  • Förderhöhe: maximal 8 €/Tonne bzw. 32 €/1.000 Tonnenkilometer
  • Bagatellgrenze: 15.000 €

Bei Nichterreichen des zusätzlichen Transportvolumens ist der Zuschuss anteilig zurückzuzahlen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um einen privaten Gleisanschluss handeln, der sich im Eigentum des Unternehmens befindet.
  • Die Schienenanlage muss die unmittelbare oder mittelbare Verbindung an das Netz eines öffentlichen Eisenbahninfrastrukturunternehmens herstellen.
  • Die Wirtschaftlichkeit des Gleisanschlusses durch privates Kapital darf nicht gegeben sein. Die Gesamtfinanzierung der Maßnahme, unter Berücksichtigung der Förderung, muss gesichert sein.
  • Die zu fördernde Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Das Unternehmen muss sich verpflichten, innerhalb des Förderzeitraums ein bestimmtes zusätzliches Frachtvolumen zu transportieren.
  • Anlagen für innerbetriebliche Transporte sowie Vorhaben von Antragstellern, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sind von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsverfahren

Anträge können vor Beginn des Projekts unter Verwendung der vorgesehenen Formulare gestellt werden.

Antragsstelle ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA).

Antragsfrist/Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.08.2016.

Quelle

Richtlinie vom 05.12.2012; Informationen des EBA, Stand 01/2013

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Eisenbahn-Bundesamtes:

Zuletzt aktualisiert am: 14.01.2014

Kontakt

Eisenbahn-Bundesamt (EBA)

Heinemannstraße 6

53175 Bonn

Telefon:0 228 9826-0

Fax:0 228 9826-199

E-Mail:poststelle@eba.bund.de

Internet:http://www.eba.bund.de

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