Zinsgünstige Darlehen für Neubau/Erweiterung/Umbau von Wohnheimplätzen für Studierende. Tilgungsnachlass möglich.

//Wohnheimförderung - Wohnheimplätze für Studierende

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Privatpersonen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Wohnheimförderung
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
NRW.BANK
Ansprechpartner:
Stadt- oder Kreisverwaltung; NRW.BANK

In aller Kürze

Zinsgünstige Darlehen für die Schaffung von Wohnheimplätzen für Studierende an Standorten von staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit und eine angemessene Eigenleistung verfügen.

Verwendungszweck

 Förderfähig sind Maßnahmen durch die Wohnheimplätze oder Gemeinschaftsräume neu geschaffen werden:

  • in neuen selbstständigen Gebäuden,
  • durch Erweiterung von Gebäuden oder
  • durch Änderung mit wesentlichem Bauaufwand (Baukosten inklusive Baunebenkosten von mind. 650 € je m² Wohnfläche) von bestehenden Studierendenwohnheimen oder Gebäuden, die bisher nicht zu Wohnzwecken genutzt wurden.

Förderhöhe

Die Förderhöhe ist abhängig von:

  • Wohnform (Individualwohnheimplatz oder Wohnheimplätze für Wohngemeinschaften)
  • Dem Bauort (Mietniveau der Gemeinde)

 

Darlehenshöhe je Individualwohnheimplatz

Mietniveau

Neubau

Neuschaffung

Tilgungsnachlässe

M1

34.775 €

27.820 €

20%

M2

40.125 €

32.100 €

20%

M3

45.475 €

36.380 €

25%

M4

49.490 €

39.590 €

30%

 

Darlehenshöhe je Wohnheimplatz für jede weitere Person

Mietniveau

Neubau

Neuschaffung

Tilgungsnachlässe

M1

29.425 €

23.540 €

20%

M2

34.775 €

27.820 €

20%

M3

40.125 €

32.100 €

25%

M4

44.140 €

35.310 €

30%

 Pro weiterem Bad 4.280 €

 

Darlehenshöhe je m² Gemeinschaftsfläche

Mietniveau

Neubau

Neuschaffung

Tilgungsnachlässe

M1

1.390 €

1.115 €

20%

M2

1.605 €

1.285 €

20%

M3

1.820 €

1.455 €

25%

M4

1.980 €

1.585 €

30%

 

Auf alle Darlehen kann auf Antrag abhängig vom Mietniveau der Gemeinde gemäß Tabelle ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) gewährt werden.

 

Es können zusätzliche Darlehen für folgende Maßnahmen beantragt werden:

  • Erstellung von Quartierskonzepten: bis zu 1.000 € je geförderter Wohneinheit
  • Standortaufbereitung: 75% des förderfähigen Anteils der Kosten, max. 20.000 € je gefördertem Platz
  • Aufzüge: 2.500 € pro gefördertem Platz, maximal 50.000 € pro Aufzug
  • Aufzüge (Liegendtransport): 3.300 € pro gefördertem Platz , maximal 65.000 € pro Aufzug
  • Passivhausstandard: 100 € pro m² förderfähiger Wohnfläche
  • Städtebaulich oder denkmalbedingte Mehrkosten: bis zu 600 € je m² förderfähiger Wohnfläche
  • Außenanlagen auf dem Baugrundstück, zur Verbesserung oder Neugestaltung des Wohnumfeldes (z.B. Quartiersplatz, Bolzplatz): 75% der Herstellungskosten, max. 200 € pro m² gestalteter Fläche
  • Alternative barrierefreie Nahmobilitätsangebote auf dem Baugrundstück: 75% der Herstellungskosten, max. 500 € pro m² gestalteter Fläche.

 

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 50% auf die zusätzlichen Darlehen gewährt werden.

Der gesamte Tilgungsnachlass wird nach Vollauszahlung bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt.

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass i.d.R. zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Konditionen

 Mietpreis- und Belegungsbindung: Wahlweise 20 oder 25 Jahre (= Zeitraum der Zinsbindung)

 

  • Zinsen in Gemeinden der Mietniveaus 1 und 2: 0,5% p.a. bis zum Ablauf der Belegungsbindung
  • Zinsen in Gemeinden der Mietniveaus 3 und 4: 0,0% bis zum Ablauf des 10. Jahres, danach 0,5% p.a. für die Dauer der restlichen Belegungsbindung
  • Nach Ablauf der Belegungsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.

 

  • Verwaltungskostenbeitrag:
    • Einmalig 0,4%
    • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag

 

  • Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

 

Der gesamte Tilgungsnachlass wird bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen. Die grundbuchliche Sicherung erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

 

  • Auszahlung in 3 Raten:
    • 20% bei Baubeginn (Fertigstellung der Bodenplatte)
    • 45% bei Rohbaufertigstellung;
    • 35% bei abschließender Fertigstellung oder Bezugsfertigkeit.

Eigenleistung

Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 20% der Gesamtkosten erbracht werden.

Studierendenwerke als Anstalten öffentlichen Rechts müssen abweichend eine Eigenleistung in Höhe von 10% der Gesamtkosten erbringen.

 

Als Eigenleistung kann anerkannt werden:

  • Eigene Geldmittel
  • Wert des nicht durch Fremdmittel finanzierten Baugrundstücks
  • Wert der Selbsthilfe
  • Die Hälfte des Tilgungsnachlasses
  • Im Grundbuch nach den Fördermitteln gesicherte Fremdmittel

Voraussetzungen

Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.

Städtebauliche, technische und weitere Fördervoraussetzungen können der Nummer 3 der Studierendenwohnheimbestimmungen und der Anlage 1 der Wohnraumförderungsbestimmungen entnommen werden.

Mietobergrenzen

Die Höhe der Miete ist begrenzt und abhängig von dem Bauort (Mietniveau der Gemeinde).

Mietobergrenze pro Wohnheimplatz

Mietniveau

Wohnheimplatz

Pro m² Gemeinschaftsfläche

M1

115 €

4,50 €

M2

125 €

5,00 €

M3

140 €

5,50 €

M4

155 €

6,00 €

Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster

170 €

6,50 €

  Mietsteigerungen sind in Höhe von 1,5% bezogen auf die Bewilligungsmiete für jedes Jahr seit der Bezugsfertigkeit möglich.

 Weitere Informationen zu den Mietobergrenzen sind in der Nummer 6 der Studierendenwohnheimbestimmungen festgelegt.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der Stadt- oder Kreisverwaltung (Bewilligungsbehörde) zu stellen, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt. Die Bewilligungsbehörde berät zu allen Fragen auch vorab.

Antragsvordrucke erhalten Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

 

Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2017

Formulare und Merkblätter

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Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

Wohnraumförderung - Antrag Wohnheime für Studierende

Stand 01/2017

Wohnraumförderung - Selbstauskunft - Gesellschaften

Selbstauskunft - Mietwohnungsbau für Gesellschaften, Genossenschaften und Vereine - Stand 06/2012

Wohnraumförderung - Selbstauskunft - natürliche Personen

Selbstauskunft natürliche Personen Stand 07/2013

Wohnraumförderung - Selbstauskunft - natürliche Personen - Anlage - Kapitalvermögen

Anlage Kaptialvermögen zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 07/2013

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Merkblatt zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 07/2013

Wohnraumförderung - Selbsthilfeerklärung Mietwohnungsbau

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Kontakt

Stadt- oder Kreisverwaltung

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde finden Sie im Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

NRW.BANK

Hauptsitz Düsseldorf

Kavalleriestraße 22

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 91741-0

Fax:0 211 91741-1800

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Jankowski

Telefon:0 211 91741-7647

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:juergen.jankowski@nrwbank.de

Martina Lüdeke

Telefon:0 211 91741-7640

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:martina.luedeke@nrwbank.de

 

Tim Hegmanns

Telefon:0 211 91741-7691

Fax:0 211 91741-7660

E-Mail:tim.hegmanns@nrwbank.de

Simeane Jakobs

Telefon:0 211 91741-6349

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:simeane.jakobs@nrwbank.de

 

Georg Krausse

Telefon:0 211 91741-7658

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:georg.krausse@nrwbank.de

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