Zinsgünstige Darlehen für den Neubau von Pflegewohnplätzen in Verbindung mit regulären Mietwohnungen.

//Förderung von Mietwohnraum - Pflegewohnplätze Neubau

Fördernehmer:
Privatpersonen; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Neubau & Ausbau Mietwohnraum; Wohnheimförderung
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
NRW.BANK
Ansprechpartner:
Stadt- oder Kreisverwaltung; NRW.BANK

In aller Kürze

Zinsgünstige Darlehen für den Neubau von Pflegewohnplätzen im Zusammenhang mit der Förderung von Mietwohnungen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit verfügen und eine angemessene Eigenleistung verfügen.

Verwendungszweck

Im Zusammenhang mit der Förderung von Mietwohnungen werden ergänzend auch Wohn- und Gemeinschaftsräume gefördert, die das quartiersintegrierte Angebot an neuen Wohn- und Pflegeformen in Einrichtungen der vollstationären Pflege erweitern und die Wohnkostenentlastung der Nutzerinnen und Nutzer dieser Einrichtung senkt. Es werden ausschließlich Pflegewohnplätze in vollstationären Pflegeeinrichtungen gefördert, deren anerkennungsfähige Aufwendungen gemäß Verordnung zur Ausführung des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen durch den zuständigen überörtlichen Sozialhilfeträger festgesetzt werden. 

Die Anzahl der Pflegewohnplätze sollen dabei im Verhältnis zur Anzahl der geförderten Mietwohnungen nicht mehr als 25% betragen.

Förderhöhe und Konditionen

Gewährt wird ein Baudarlehen in Höhe von 75.000 € pro Pflegewohnplatz. Werden nicht mehr als 24 Pflegewohnplätze errichtet, kann das Baudarlehen um 9.000 € pro Platz erhöht werden.

Es können Zusatzdarlehen für folgende Maßnahmen beantragt werden:

  • Aufzüge (Liegendtransport): 3.300 € Zusatzdarlehen pro Pflegewohnplatz , max. 65.000 € pro Aufzug,
  • Pflegebäder: 20.000 € für den Einbau eines zusätzlichen Pflegebades,
  • Außenanlagen für demenziell erkrankte oder behinderte Menschen: 75% der Herstellungskosten, max. 200 € pro m2 gestalteter Fläche,
  • Passivhausstandard: 100 € pro m2  förderfähiger Wohnfläche.
  • Erstellung von Quartierskonzepten: bis zu 1.000 € pro geförderter Wohneinheit.
  • Darlehen für die Standortaufbereitung 75% des förderfähigen Anteils der Kosten, maximal 20.000 € je Wohnung.  

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bewilligungsbehörde.

Konditionen:

  • Mietpreis- und Belegungsbindung: Wahlweise 20 oder 25 Jahre
  • Zinsen Pflegewohnplätze in Gemeinden der Mietniveaustufen 1 und 2: 0,5% p.a. bis zum Ablauf der Belegungsbindung
  • Zinsen Pflegewohnplätze in Gemeinden der Mietniveaustufen 3 und 4: 0,0% p.a. bis zum Ablauf des 10. Jahres, danach 0,5% p.a. für die Dauer der Belegungsbindung.
  • Nach Ablauf der Belegungsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.
  • Verwaltungskostenbeitrag:
    • einmalig 0,4%
    • laufend 0,5% p.a. des Baudarlehens,
    • nach Tilgung des Baudarlehens um 50% gerechnet vom halben Darlehensbetrag.
  • Zinsen, Tilgung und Verwaltungskostenbeiträge sind halbjährlich zu zahlen.
  • Tilgung: 2% p.a. bzw. 4% p.a. bei Ersatzneubau zuzüglich ersparter Zinsen.
  • Auszahlung: erfolgt in drei Raten:
    • 20% bei Baubeginn, 
    • 45% bei Rohbaufertigstellung,
    • 35% bei abschließender Fertigstellung oder Bezugsfertigkeit.

Belegungsbindung

Die geförderten Pflegewohnplätze sind für die Dauer von 20 oder wahlweise 25 Jahren übereinstimmend mit der Dauer der Zweckbindung der gleichzeitig geförderten Wohnungen - ausschließlich für Zwecke der vollstationären Dauerpflege zu nutzen. Die Nutzung einzelner Plätze für eingestreute Kurzzeitpflege ist zulässig.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der Bewilligungsbehörde, Stadt- oder Kreisverwaltung zu stellen, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt. Antragsvordrucke und die Kontaktdaten der zuständigen Bewilligungsbehörde erhalten Sie unter dem Reiter "Formulare, Merkblätter, Service".

Zuletzt aktualisiert am: 14.04.2016

Kontakt

Stadt- oder Kreisverwaltung

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde finden Sie im Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

NRW.BANK

Hauptsitz Düsseldorf

Kavalleriestraße 22

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 91741-0

Fax:0 211 91741-1800

NRW.BANK

Hauptsitz Münster

Friedrichstraße 1

48145 Münster

Telefon:0 251 91741-0

Fax:0 251 91741-2921

Ihr Ansprechpartner

Tim Hegmanns

Telefon:0 211 91741-7691

Fax:0 211 91741-7660

E-Mail:tim.hegmanns@nrwbank.de

Simeane Jakobs

Telefon:0 211 91741-6349

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:simeane.jakobs@nrwbank.de

 

Jürgen Jankowski

Telefon:0 211 91741-7647

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:juergen.jankowski@nrwbank.de

Georg Krausse

Telefon:0 211 91741-7658

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:georg.krausse@nrwbank.de

 

Martina Lüdeke

Telefon:0 211 91741-7640

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:martina.luedeke@nrwbank.de

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