Zinsgünstige Darlehen für Umbau/Neugestaltung/Modernisierung hochverdichteter Sozialwohnungsbestände der 1960er und 1970er Jahre.

//Förderung von Mietwohnraum - Maßnahmen bei hochverdichteten Sozialwohnungsbeständen

Fördernehmer:
Privatpersonen; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Modernisierung Mietwohnraum
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
NRW.BANK
Ansprechpartner:
Stadt- oder Kreisverwaltung; NRW.BANK

In aller Kürze

Zinsgünstige Darlehen für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen des Stadtumbaus bei hochverdichteten Sozialwohnungsbeständen der 1960er und 1970er Jahre in Verbindung mit integrierten Bewirtschaftungskonzepten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Eigentümerinnen und Eigentümer oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von Wohnungsbeständen mit ausreichender Kreditwürdigkeit.

Förderfähig sind Maßnahmen in hochverdichteten Wohnanlagen der 1960er und 1970er Jahre in Kombination mit Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (nach Nr. 5 der RL BestandsInvest).

Verwendungszweck

Folgende bauliche Maßnahmen sind förderfähig:

  • Neugestaltung der Eingangsbereiche in hochgeschossigen oder hochverdichteten Gebäudeformen, in denen über einen Aufgang mehr als 40 Wohnungen erschlossen werden,
  • Umbau von Räumen oder Wohnungen im Erdgeschoß zu Abstellräumen und/oder Gemeinschaftsräumen, Neuordnung der Müllbeseitigungsanlagen,
  • Verbesserung der inneren Erschließung (z. B. Durchtrennung langer Erschließungsflure und Neu-/Erschließung der geteilten Geschosse durch ein zusätzliches Treppenhaus, Umbau von Kellergeschossen zur Beseitigung von Angsträumen und schlecht einsehbaren Bereichen),
  • Einbau von zusätzlichen Aufzugsanlagen, Modernisierung technisch veralteter Aufzugsanlagen (ohne Instandsetzung),
  • Einbau und Modernisierung von Sprechanlagen, Einbau von Überwachungsanlagen und/oder Notrufsystemen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds auf privaten Grundstücken wie z. B.: Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen. Dazu zählen auch bauliche Anlagen auf dem Grundstück, die zur gemeinsamen Nutzung dienen (z. B. Kinderspielplätze, Stellplätze und Verkehrsanlagen).

Umfang und Konditionen

Das Darlehen beträgt bis zu 10.000 € pro Wohnung; höchstens jedoch 80% der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten.

Wird das private Wohnumfeld verbessert, kann das Darlehen um bis zu 35 € pro m²  gestalteter Grundstücksfläche erhöht werden; höchstens jedoch um 80% der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten. Daneben dürfen keine Zuschüsse aus Städtebaufördermitteln in Anspruch genommen werden.

Konditionen:

Zinsen: 0,5% p. a. wahlweise fest für 15 oder 20 Jahre; danach wird das Darlehen marktüblich verzinst.

Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen.

Verwaltungskostenbeiträge:

  • einmalig: 0,4%,
  • laufend: 0,5% p. a.. Nach Tilgung des Darlehens um 50% wird der Verwaltungskostenbeitrag vom halben Darlehensbetrag erhoben.

Auszahlung des Darlehens:

  • 30% bei Maßnahmenbeginn,
  • 60% nach Fertigstellung der Maßnahme und
  • 10% nach abschließender Prüfung des Kostennachweises durch die Bewilligungsbehörde.

Voraussetzungen

Die Förderung setzt voraus, dass die beantragten Maßnahmen auf der Basis eines kommunalen wohnungspolitischen Handlungskonzeptes entwickelt worden sind und für die Dauer der Bindung ein integriertes Bewirtschaftungskonzept durchgeführt wird. Die Einhaltung des Bewirtschaftungskonzeptes ist darlehensrechtlich zu sichern. Näheres erfahren Sie bei der zuständigen Bewilligungsbehörde.

Der Eigenleistungsanteil beträgt mindestens 20% der Bau- und Baunebenkosten.

Antragsverfahren

Die Fördermittel werden bei der Bewilligungsbehörde, Stadt- oder Kreisverwaltung, beantragt, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt.

Antragsvordrucke und die Kontaktdaten der für Sie zuständige Stadt- oder Kreisverwaltung können Sie unter dem Reiter  „Formulare, Merkblätter, Service“ erhalten.  

Die Förderzusage erteilt die Bewilligungsbehörde.

Die Maßnahmen müssen innerhalb von 24 Monaten nach Erteilung der Förderzusage abgeschlossen sein. Aus wichtigem Grund kann auf Antrag bei der zuständigen Bewilligungsbehörde die gesetzte Frist um 12 Monate verlängert werden. Mit der Anzeige über die Fertigstellung der Maßnahmen ist ein Kostennachweis in Form einer summarischen Kostenaufstellung vorzulegen. Die Vorlagefrist für den Kostennachweis bestimmt die Bewilligungsbehörde. Werden die Maßnahmen nicht wie beantragt durchgeführt oder entstehen tatsächlich geringere Kosten, bleibt eine Darlehenskürzung oder Kündigung vorbehalten.

Die NRW.BANK verschickt die Vertragsunterlagen, zahlt die Mittel aus und verwaltet die Darlehen bis zur Rückzahlung.

Zuletzt aktualisiert am: 29.04.2016

Formulare und Merkblätter

Zum Öffnen, Ausfüllen und Abspeichern der PDF Formulare benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader. Eine aktuelle Version finden Sie hier.
Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

Wohnraumförderung - Antrag Maßnahmen bei hochverdichteten Sozialwohnungsbeständen

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Wohnraumförderung - Selbstauskunft - natürliche Personen - Anlage - Kapitalvermögen

Anlage Kaptialvermögen zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 07/2013

Wohnraumförderung - Selbstauskunft - natürliche - Personen - Merkblatt

Merkblatt zur Selbstauskunft natürliche Personen - Stand 07/2013

Kontakt

Stadt- oder Kreisverwaltung

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde finden Sie im Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

NRW.BANK

Hauptsitz Düsseldorf

Kavalleriestraße 22

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 91741-0

Fax:0 211 91741-1800

NRW.BANK

Hauptsitz Münster

Friedrichstraße 1

48145 Münster

Telefon:0 251 91741-0

Fax:0 251 91741-2921

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Jankowski

Telefon:0 211 91741-7647

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:juergen.jankowski@nrwbank.de

Martina Lüdeke

Telefon:0 211 91741-7640

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:martina.luedeke@nrwbank.de

 

Tim Hegmanns

Telefon:0 211 91741-7691

Fax:0 211 91741-7660

E-Mail:tim.hegmanns@nrwbank.de

Simeane Jakobs

Telefon:0 211 91741-6349

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:simeane.jakobs@nrwbank.de

 

Georg Krausse

Telefon:0 211 91741-7658

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail:georg.krausse@nrwbank.de

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