Zuschüsse für Energiemanagementsysteme in Unternehmen, die eine planvolle Erfassung und Auswertung der Energieverbräuche erlauben.

//Förderung von Energiemanagementsystemen

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Hinweis:
Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2016. Informationen zur Fortsetzung des Programms liegen noch nicht vor. Weitere Informationen erteilt der Ansprechpartner.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

Verwendungszweck

Unterstützt wird die Einführung von Energiemanagementsystemen in Unternehmen.

Gefördert werden im Einzelnen:

  • Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001,
  • Erstzertifizierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV),
  • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie für Energiemanagementsysteme sowie
  • Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang/-höhe:
    • für die Erstzertifizierung nach DIN EN ISO 50001: bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 6.000 €
    • für die Erstzertifizierung eines alternativen Systems: bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 1.500 €
    • für den Erwerb von Messtechnik für Energiemanagementsysteme: bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 8.000 €
    • für den Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme: bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. 4.000 €
  • Unternehmen können innerhalb von 36 Monaten Zuwendungen in Höhe von max. 20.000 EUR erhalten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben ist in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen, die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR genutzt werden.
  • Die geförderten Maßnahmen wie Messtechnik und Software sind außer bei unvorhersehbaren Schwierigkeiten mindestens 3 Jahre zweckentsprechend zu betreiben.
  • Die Zertifizierung muss gemäß den technischen Anforderungen erfolgen und ist durch einen Berechtigten durchzuführen.
  • Für die Zertifizierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 SpaEfV muss das Unternehmen nachweisen, dass seine durchschnittlichen Jahresenergiekosten unter 200.000 EUR liegen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind
    • Unternehmen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie des Steinkohlenbergbaus,
    • Unternehmen in Schwierigkeiten,
    • Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Körperschaften,
    • Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist sowie
    • Unternehmen, die die Besondere Ausgleichsregelung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Anspruch nehmen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens über ein elektronisches Formular im Internet zu stellen.

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2016.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 18.03.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 01.04.2015, B1; Informationen des BAFA, Stand 04/2015

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2016

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 422

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-1503

Internet:http://www.bafa.de

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