Zuschüsse zur Energieberatung von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen zur Erstellung energetischer Sanierungskonzepte für Nichtwohngebäude oder für den Neubau von Nichtwohngebäuden.

//Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die als Energieberater tätig sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Projekte zur Energieberatung von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen für ein energetisches Sanierungskonzept von Nichtwohngebäuden oder für einen Neubau von Nichtwohngebäuden.

Finanziert werden die im Rahmen der Beratung anfallenden Beraterkosten.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, jedoch max. 15.000 €
    • zusätzlich 500 € für die Präsentation des Beratungsberichts in Entscheidungsgremien
  • Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Kumulation

Eine Kumulierung der Förderung mit öffentlichen Mitteln aus anderen Förderprogrammen des Bundes oder der Bundesländer für gleichartige Maßnahmen ist nicht zulässig.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere die folgenden Voraussetzungen:

  • Antragstellende müssen für die Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude berechtigt sein, eine entsprechende Weiterbildung erfolgreich absolviert haben und eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen.
  • Alle geförderten Maßnahmen müssen in Deutschland durchgeführt werden.
  • Das energetische Sanierungskonzept und die Neubauberatung müssen sich jeweils auf ein einzelnes Nichtwohngebäude beziehen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das BAFA informiert in einem Merkblatt über Art, Umfang und konkrete Inhalte der für die Antragstellung jeweils erforderlichen Unterlagen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 24.02.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 06.03.2017, B1

Weiterführende Informationen

Die bis Ende 2016 in den Fördermodulen 1 (Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen) und 3 (Förderung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen) geregelte Förderung erfolgt ab 2017 über das Programm Klimaschutzinitiative – Förderung von kommunalen Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerken sowie von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen (Kommunale Netzwerke Richtlinie).

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2017

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 525 – Kältetechnik, Energieeffizienz Kommunen

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-2439

Fax:0 6196 908-800

E-Mail:foerderung@bafa.bund.de

Internet:http://www.bafa.de

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