Zuschüsse zu den Kosten der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen.

//Förderung von Anerkennungsinteressierten mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
zuleitende Stellen; Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Anerkennungsinteressierte mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen.

Verwendungszweck

Gefördert wird der Zugang zu einem Berufsanerkennungsverfahren zur Feststellung der Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufsqualifikation mit einem deutschen Referenzberuf.

Förderfähig sind

  • Kosten für Übersetzungen, Beglaubigungen und Gutachten sowie für die Beschaffung von verfahrensnotwendigen Nachweisen,
  • Gebühren und Auslagen im Rahmen des Berufsanerkennungsverfahrens,
  • Kosten für Qualifikationsanalysen sowie
  • Fahrtkosten im Inland im Rahmen der Antragstellung (Berufsanerkennungsverfahren).

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: 100% der nachgewiesenen Kosten
  • Förderhöhe: max. 600 € pro Person
  • Bagatellgrenze: 100 €

Kumulation

Die Kumulation mit einer anderen Förderung für dieselben förderfähigen Kosten ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Anerkennungsinteressierte müssen seit mindestens 3 Monaten ihren gewöhnlichen Aufenthalt bzw. Hauptwohnsitz in Deutschland haben.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen der Antragstellenden darf einen Betrag von 26.000 EUR bzw. 40.000 EUR bei gemeinsam veranlagten Ehe- bzw. Lebenspartnern nicht überschreiten.
  • Eine Förderung ist ausgeschlossen, soweit bereits Leistungen der aktiven Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch oder eine Förderung aus Programmen der Länder im Kontext der Berufsanerkennung oder aus vergleichbaren Instrumenten erbracht werden.
  • Nicht gefördert werden Personen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig.

In der ersten Stufe wird der Antrag auf Aufnahme in das Förderprogramm an eine zuleitende Stelle gerichtet.

Die zuleitende Stelle leitet den Antrag an die zentrale Förderstelle zur Prüfung weiter.

Zentrale Förderstelle ist das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH.

Antragsfrist/Geltungsdauer

Anträge können bis zum 30.09.2019 gestellt werden.

Anerkennungszuschüsse können bis zum 30.06.2020 ausgezahlt werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 03.11.2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24.11.2016, B2

Zuletzt aktualisiert am: 19.04.2017

Kontakt

zuleitende Stellen

Die Anschriften der zuleitenden Stellen können im Internet abgerufen werden.

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH

Rollnerstraße 14

90408 Nürnberg

Telefon:0 911 27779-0

Fax:0 911 27779-50

E-Mail:info@f-bb.de

Internet:http://www.f-bb.de

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