Zinsgünstige Darlehen für die Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand. Tilgungsnachlässe möglich und keine Einkommensgrenzen bei bestimmten Voraussetzungen.

//Förderung selbst genutzten Wohnraums - Modernisierung: Energieeffizienz und Einbruchschutz

Fördernehmer:
Privatpersonen; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Modernisierung Wohneigentum; Energieeffizienz
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
NRW.BANK
Ansprechpartner:
Stadt- oder Kreisverwaltung; NRW.BANK

In aller Kürze

Zinsgünstige Darlehen zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Einbruchschutzes im Wohnungsbestand.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit und eine angemessene Eigenleistung verfügen. Außerdem muss der Haushalt bestimmte Einkommensgrenzen einhalten.

Verwendungszweck

Folgende Maßnahmen sind förderfähig:

  • Wärmedämmung im und am Gebäude
  • Austausch von Fenstern und Türen
  • Austausch und erstmaliger Einbau von Heizungs- und Warmwasseranlagen auf der Basis von Brennwerttechnologie, Kraft-Wärme-Kopplung oder Nah-/Fernwärme, sowie erneuerbaren Energien
  • Einbau von mechanischen Lüftungsanlagen
  • Erneuerung oder erstmaliger Anbau eines barrierefreien Balkons, einer Terrasse
  • Ausbau und Erweiterung des vorhandenen Wohnraums im Zusammenhang mit der Dämmung der Außenwände und/oder des Daches
  • Maßnahmen zum Einbruchschutz
  • Instandsetzungsmaßnahmen, die durch die geförderten Maßnahmen verursacht werden
  • Nachweise bzw. Energiegutachten, die im Zusammenhang mit den geförderten Maßnahmen stehen

Die geförderten energetischen Maßnahmen müssen die Anforderungen der EnEV in der jeweils geltenden Fassung erfüllen. Mit Ausnahme der Fenster, hier ist ein besserer Wärmedurchgangskoeffizient gefordert.

Förderhöhe

Darlehen werden zu folgenden Höchstgrenzen gewährt:

  • 40.000 € pro Wohnung,
  • 25.000 € zusätzlich pro Wohnung für denkmal- oder städtebaulich bedingte Mehrkosten
  • Höchstens jedoch 85 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten.

Die Kombination mit der Förderung „Reduzierung von Barrieren“ ist möglich.

Auf das gesamte Darlehen kann auf Antrag ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 20% gewährt werden.

Darlehensbeträge unter 1.500 Euro werden nicht bewilligt.

Konditionen

  •  Zinsen: 0,5% p.a. wahlweise für 15, 20 oder 25 Jahre
  • Nach Ablauf der Zinsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.
  • Verwaltungskostenbeitrag:
    • Einmalig 0,4%
    • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag
  • Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

 

Der gesamte Tilgungsnachlass wird nach Vollauszahlung bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Die nachrangig grundbuchliche Sicherung erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

 

  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen bis 15.000 €:
    • 50% bei Beginn der Maßnahme
    • 50% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises

 

  • Auszahlung in 3 Raten für Darlehen über 15.000 €:
    • 30% bei Beginn der Maßnahme
    • 60% nach Fertigstellung der Maßnahme
    • 10% nach Prüfung des Kostennachweises

Eigenleistung

Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 15% der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten erbracht werden.

Voraussetzungen

Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.

Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz werden nur in Wohnungen/Häuser gefördert, für die ein Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt oder getätigt wurde. Dies gilt nicht bei der Erneuerung von Heizungs- oder Warmwasseranlagen mit Einsatz von erneuerbaren Energien.

Nach Fertigstellung der Maßnahmen ist ein Kostennachweis in Form einer summarischen Kostenaufstellung vorzulegen.

Weitere Fördervoraussetzungen können der Nummer 5 der RL BestandsInvest entnommen werden.

Antragsverfahren

Zuständig ist die Stadt- oder Kreisverwaltung (Bewilligungsbehörde), in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt. Sie bieten Beratung an, nehmen den Förderantrag entgegen und erteilen die Förderzusage.

 

Antragsvordrucke erhalten Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

Zuletzt aktualisiert am: 05.04.2017

Formulare und Merkblätter

Zum Öffnen, Ausfüllen und Abspeichern der PDF Formulare benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader. Eine aktuelle Version finden Sie hier.
Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

Wohnraumförderung - Antrag Barrierefreiheit/Verbesserung Energieeffizienz - Eigentumsmaßnahmen

Stand 01/2017

Wohnraumförderung - Einkommenserklärung zum Antrag „Förderung selbst genutztes Wohneigentum“

Stand 06/2014

Wohnraumförderung - Anlage zur Einkommenserklärung

Angaben zum Haushalt - Stand 03/2017

Wohnraumförderung - Hinweise zur Einkommenserklärung

Stand 03/2017

Wohnraumförderung - Selbstauskunft Eigentumsmaßnahmen

Selbstauskunft für Antragsteller/Antragstellerinnen Eigentumsförderung Stand 02/2017

Kontakt

Stadt- oder Kreisverwaltung

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde finden Sie im Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

NRW.BANK

Hauptsitz Düsseldorf

Kavalleriestraße 22

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 91741-0

Fax:0 211 91741-1800

NRW.BANK

Hauptsitz Münster

Friedrichstraße 1

48145 Münster

Telefon:0 251 91741-0

Fax:0 251 91741-2921

Ihr Ansprechpartner

Service-Center

Telefon:0 211 91741-4500

Fax:0 211 91741-7832

E-Mail: info@nrwbank.de

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