Zuschüsse für ökologisch nachhaltige, ressourcenschonende, innovative, wettbewerbsfähige und wissensbasierte Maßnahmen im Fischereisektor

//Förderung der Fischwirtschaft, Fischerei und Aquakultur

Fördernehmer:
Existenzgründer/-innen; Gewerbliche Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft
Förderthemen:
Innovation; Marketing/Vermarktungsaktivitäten; Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen.

Verwendungszweck

Gefördert werden ökologisch nachhaltige, ressourcenschonende, innovative, wettbewerbsfähige und wissensbasierte Maßnahmen im Fischereisektor in folgenden Bereichen:

  • Binnenfischerei,
  • Aquakultur,
  • Vermarktungsmaßnahmen,
  • Verarbeitung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss oder Ausgleichszahlung
  • Förderumfang: abhängig von Antragsteller und Maßnahme (25 bis 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben)
  • Bagatellgrenze: 4.000 € (für Aal-Besatzmaßnahmen 500 €)

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Zuwendungsempfänger müssen ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben.
  • Aquakulturmaßnahmen werden nur im Bereich Süßwasser gefördert.
  • Zur Förderung von Aquakulturmaßnahmen ist ein Abschluss zum Fischwirt oder eine vergleichbare Qualifikation erforderlich.
  • Aquakulturvorhaben, bei denen in Ausrüstung oder Infrastruktur investiert wird, um zukünftigen Auflagen des Europarechts in Bezug auf Umweltschutz, Gesundheit von Mensch oder Tier, Hygiene oder Tierschutz nachzukommen, können bis zu dem Zeitpunkt unterstützt werden, an dem derartige Auflagen für die Unternehmen verbindlich werden.
  • Neueinsteiger im Aquakultursektor müssen einen Geschäftsplan und – sofern die Investitionsausgaben über 50.000 € betragen – eine Durchführbarkeitsstudie mit Umweltprüfung vorlegen.
  • Innovationsvorhaben müssen von oder in Zusammenarbeit mit einer anerkannten wissenschaftlichen oder technischen Einrichtung (wie Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Universitäten oder Fachhochschulen) durchgeführt werden.
  • Zur Förderung von Produktionssteigerung, Modernisierung bestehender oder Bau neuer Aquakulturanlagen muss die Entwicklung auf den mehrjährigen nationalen Strategieplan für die Entwicklung der Aquakultur abgestimmt sein.
  • Neue Aquakulturproduzenten müssen angemessene Berufsqualifikationen und Kompetenz besitzen, zum ersten Mal als Leiter eines solchen Unternehmens ein Aquakulturkleinst- oder -kleinunternehmen gründen und für die Entwicklung ihrer Aquakulturtätigkeit einen Geschäftsplan vorlegen.
  • Bei einer Umstellung auf ökologische Aquakultur müssen sich die Antragstellenden für mindestens 5 Jahre zur Einhaltung der Anforderungen an die ökologische Produktion verpflichten.
  • Für Bauten und bauliche Anlagen ist eine Zweckbindungsfrist von 12 Jahren, für Maschinen, technische Einrichtungen und Geräte von 5 Jahren einzuhalten.

Antragsverfahren

Antragstelle ist der Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragter.

Anträge auf Ausgleichszahlungen für die Umstellung auf ökologische Aquakultur müssen bis spätestens 30.09.2019 eingereicht werden.

Anträge auf Ausgleichszahlungen für Umweltleistungen müssen bis spätestens 31.12.2017 eingereicht werden.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz  des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29.04.2016, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 16 vom 10.06.2016, S. 406

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2023.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen:

Zuletzt aktualisiert am: 21.06.2016

Kontakt

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Nevinghoff 40

48147 Münster

Telefon:0 251 2376-0

Fax:0 251 2376-521

E-Mail:info@lwk.nrw.de

Internet:http://www.landwirtschaftskammer.de

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