Zuschüsse für Naturschutzmaßnahmen wie Entwicklungs-, Pflege- und Erschließungsmaßnahmen, Grunderwerb, Pacht, Betreuung von Naturschutzgebieten, Artenschutzmaßnahmen sowie Pläne und Gutachten.

//Förderrichtlinien Naturschutz (FöNa)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Bezirksregierung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Gemeinden,
  • Gemeindeverbände,
  • Träger von Naturparks,
  • anerkannte Naturschutzverbände,
  • sonstige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie
  • natürliche Personen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen, die dem Schutz von Natur und Umwelt als Lebensgrundlage des Menschen und als Voraussetzung für seine Erholung in Natur und Landschaft dienen.

Mitfinanziert werden

  • Pläne und Gutachten,
  • Entwicklungs-, Pflege- und Erschließungsmaßnahmen,
  • Erhaltungsmaßnahmen,
  • Grunderwerb und Pacht,
  • Betreuungen von Naturschutzgebieten sowie
  • Artenschutzmaßnahmen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang und -höhe: 50% bis 100% der förderfähigen Ausgaben
  • Bagatellgrenze:
    • 2.500 EUR € bei Gemeinden und Gemeindeverbänden
    • 500 € bei sonstigen Zuwendungsempfängern

Es können auch jährliche pauschalierte Landesmittel für kleinere Maßnahmen in Höhe von 50.000 bis 100.000 € an Kreise und kreisfreie Städte gewährt werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die öffentlich-rechtlichen bzw. privatrechtlichen Voraussetzungen für eine langfristige oder dauerhafte Sicherung des Zuwendungszwecks müssen gewährleistet sein.
  • Beschaffte Gegenstände sind über 10 Jahre, Investitionen über 25 Jahre zweckgebunden. Bei Grunderwerb ist die Zweckbindung zeitlich unbegrenzt.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der Maßnahme und unter Beifügung einer Auflistung über Art und Umfang der Planungsarbeiten sowie eines Durchführungsplanes zu stellen.

Antragstelle ist die zuständige Bezirksregierung.

Quelle

Richtlinie vom 16.03.2001, veröffentlicht im Ministerialblatt des Landes Nordrhein-Westfalen Nr. 25 vom 23.04.2001, S. 546

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen:

Zuletzt aktualisiert am: 28.01.2015

Kontakt

zuständige Bezirksregierung

Die Anschriften der Bezirksregierungen finden Sie im Internet.

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