Zuschüsse für Investitionen und Planungen zur Verbesserung der Nahmobilität.

//Förderrichtlinien Nahmobilität

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Bezirksregierung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Zuwendungsempfänger sind:

  • Gemeinden und Gemeindeverbände,
  • privatrechtlich organisierte Unternehmen mit kommunaler Mehrheitsbeteiligung, die satzungsgemäß Verkehrsinfrastrukturaufgaben wahrnehmen,
  • sonstige kommunale Zusammenschlüsse in der Form von Vereinen, Stiftungen oder ähnlichen Institutionen des Privatrechts, die satzungsgemäß die Förderung der Nahmobilität verfolgen und deren Mitgliedskommunen als fußgänger- und fahrradfreundlich anerkannt worden sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Investitionen und Planungen, Service, Kommunikation und Information zur Verbesserung der Nahmobilität, also des nichtmotorisierten Individualverkehrs, in den Gemeinden. Förderfähig sind Bau- und Ausbauvorhaben, grundhafte Erneuerung sowie weitere Vorhaben.

Insbesondere werden gefördert:

  • Radverkehrsanlagen
  • Fußverkehrsanlagen
  • Fahrradstationen
  • Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Verkehrsraum
  • sonstige Maßnahmen wie Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Nahmobilität, Modal-Split-Erhebungen, Dauerzählstellen für den Radverkehr

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben, in Ausnahmefällen bis zu 90%
  • Bagatellgrenze: 20.000 € zuwendungsfähiger Ausgaben, bei Fahrradabstellanlagen und sonstigen Maßnahmen 5.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahme muss geeignet sein, sicheren Rad- und Fußverkehr zu gewährleisten.
  • Die Maßnahme muss geeignet sein, motorisierten Individualverkehr auf den Rad- und Fußverkehr zu verlagern.
  • Der Vernetzung mit dem öffentlichen Personenverkehr ist angemessen Rechnung zu tragen.
  • Rad- und Gehwege an verkehrswichtigen Straßen sind aus Mitteln der Nahmobilität nur dann förderfähig, wenn sie nicht im Zusammenhang mit dem Aus- und Umbau verkehrswichtiger Straßen nach den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau förderfähig sind.
  • Die anerkannten Regeln der Technik müssen eingehalten werden.
  • Es ist ein Eigenanteil in Höhe von 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben zu leisten.

Antragsverfahren

Die Anmeldung von Fördervorhaben kann 5 Jahre im Voraus, spätestens jedoch bis zum 01.06. des dem vorgesehenen Maßnahmenbeginn vorausgehenden Jahres bei der Bewilligungsbehörde erfolgen.

Bewilligungsbehörde ist die örtlich zuständige Bezirksregierung.

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31.12.2019.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vom 01.12.2014, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 37 vom 19.12.2014, S. 818

Zuletzt aktualisiert am: 31.12.2014

Kontakt

zuständige Bezirksregierung

Die Anschriften der Bezirksregierungen finden Sie im Internet.

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