Zuschüsse zur Effizienzsteigerung bei der Gewinnung, Vermarktung und Verarbeitung forst- und holzwirtschaftlicher Erzeugnisse.

//Förderrichtlinie forst- und holzwirtschaftliche Erzeugnisse (Holz 2015)

Fördernehmer:
Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft
Förderthemen:
Ressourceneffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständiges Regionalforstamt; Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • natürliche und juristische Personen des Privatrechts und Religionsgemeinschaften,
  • anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und ihnen gleichgestellte Zusammenschlüsse,
  • forstliche Lohnunternehmen, forstliche Sachverständige und Holzspediteure sowie
  • Kleinst- und Kleinunternehmen der ersten Verarbeitungsstufe, die an der stofflichen Verarbeitung oder Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse beteiligt sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei der Gewinnung, Vermarktung und Verarbeitung forst- und holzwirtschaftlicher Erzeugnisse bis zur ersten Verarbeitungsstufe der Holzwirtschaft, insbesondere:

  • Investitionen zur material- und energieeffizienten Verarbeitung und Vermarktung von forst- und holzwirtschaftlichen Erzeugnissen aus Laubholz,
  • Investitionen zur Einführung neuer oder verbesserter Verfahren der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette Holz,
  • Investitionen zur Entwicklung und Einführung innovativer Produkte, ressourceneffizienter Verfahren und Technologien,
  • Ressourceneffizienzberatung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: je nach Maßnahme bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben bis max. 500.000 € bzw. bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben bis max. 50.000 €
  • Bagatellgrenze: 500 € für Beratungsleistungen und 1.000 € für alle übrigen Förderungen

Kumulation/Kombination

Eine Kumulierung  mit anderen öffentlichen Programmen ist nicht möglich, es sei denn, die andere Beihilfe bezieht sich auf unterschiedliche bestimmbare beihilfefähige Kosten oder die EU-Beihilfegrenzen werden eingehalten.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahmen müssen in Nordrhein-Westfalen stattfinden.
  • Das vorzulegende Konzept muss die Dauerhaftigkeit und die Wirtschaftlichkeit sowie eine gesicherte Finanzierung aufzeigen.
  • Die Maßnahmen dürfen über maximal 3 Jahre laufen. 
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind
    • Unternehmen und Zusammenschlüsse, bei denen die Kapitalbeteiligung von Bund und Ländern mehr als 25% des Eigenkapitals beträgt,
    • Unternehmen in Schwierigkeiten sowie
    • Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung der Europäischen Kommission nicht nachgekommen sind.

Antragsverfahren

Antragstelle ist der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

Informationen erteilt das örtlich zuständige Regionalforstamt des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz vom 31.08.2015, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 25 vom 18.09.2015, S. 536; geändert durch Runderlass vom 30.09.2015, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 29 vom 09.10.2015, S. 660; Informationen des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Stand 07/2016

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Zuletzt aktualisiert am: 01.08.2016

Kontakt

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Albrecht-Thaer-Straße 34

48147 Münster

Telefon:0 251 91797-0

Fax:0 251 91797-100

E-Mail:info@wald-und-holz.nrw.de

Internet:http://www.wald-und-holz.nrw.de

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