Grundlage für die Förderung grenzübergreifender Kooperationsprogramme von EU-Mitgliedstaaten untereinander oder mit benachbarten Drittstaaten in den Jahren 2014 bis 2020.

//Europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ) (2014-2020)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Europäische Union
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi); Europäische Kommission
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Die Antragsberechtigung für spezifische Vorhaben ergibt sich aus den jeweiligen regionalen Kooperationsprogrammen.

Neben den Mitgliedstaaten der Europäischen Union können sich auch benachbarte Drittstaaten an den Kooperationsprogrammen beteiligen.

Verwendungszweck

Die Europäische Union unterstützt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Durchführung grenzübergreifender, transnationaler und interregionaler Kooperationsprogramme.

Mitfinanziert werden

  • die grenzübergreifende Zusammenarbeit angrenzender Regionen,
  • die transnationale Zusammenarbeit in größeren transnationalen Gebieten, an der nationale, regionale und lokale Partner beteiligt sind, sowie
  • die interregionale Zusammenarbeit.

Schwerpunkte der Europäischen territorialen Zusammenarbeit sind:

  • die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
  • die Förderung des grenzübergreifenden Informationsaustauschs,
  • die Unterstützung einer umweltfreundlichen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft, u.a. durch die Förderung einer nachhaltigen grenzübergreifenden Mobilität,
  • die Förderung einer hohen Beschäftigungsquote, die zu sozialem und territorialem Zusammenhalt führt, u.a. durch Aktivitäten zur Förderung von nachhaltigem Tourismus, Kultur- und Naturerbe als Bestandteil einer territorialen Strategie, die auf ein beschäftigungsfreundliches Wachstum abzielt, sowie
  • der Ausbau bzw. die Verbesserung der Verwaltungskapazitäten.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Beteiligung des EFRE an der Kofinanzierung der Kooperationsprogramme.
  • Förderumfang: Der Umfang der Förderung einzelner Vorhaben wird in den Kooperationsprogrammen festgelegt.
  • Budget: Für die Europäische territoriale Zusammenarbeit stehen in den Jahren 2014 bis 2020 insgesamt 2,75% der aus dem EFRE, dem ESF und dem Kohäsionsfonds verfügbaren Gesamtmittel zur Verfügung. Dies sind insgesamt 8,948 Mrd €, die sich wie folgt verteilen:
    • 74,05% bzw. 6,626 Mrd € für die grenzübergreifende Zusammenarbeit,
    • 20,36% bzw. 1,821 Mrd € für die transnationale Zusammenarbeit,
    • 5,59% bzw. 500 Mio € für die interregionale Zusammenarbeit.

Antragsverfahren

Die Maßnahmen werden in Form von Kooperationsprogrammen durchgeführt.

Die teilnehmenden Länder benennen Verwaltungs-, Bescheinigungs- und Prüfbehörden, die für die Durchführung der Programme verantwortlich sind.

Geltungsdauer

01.01.2014 bis 31.12.2020

Quelle

Verordnung (EU) Nr. 1299/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17.12.2013, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 347 vom 20.12.2013, S. 259

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen, insbesondere ein Verzeichnis der zuständigen Behörden in Deutschland, auf den Internetseiten der Europäischen Kommission:

Aufstellung der Programme und zuständigen Kontaktstellen für die ETZ auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi):

Zuletzt aktualisiert am: 10.11.2016

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Referat EB5

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

Telefon:0 30 18615-6272

Fax:0 30 18615-7010

E-Mail:buero-eb5@bmwi.bund.de

Internet:http://www.bmwi.de

Europäische Kommission

Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG REGIO)

Avenue de Beaulieu 1

B-1160 Brüssel

Belgien

Hotline:00800 67891011 (Europe Direct)

Telefon:+32 2 2991111 (Zentrale)

E-Mail:regio-info@ec.europa.eu

Internet:http://ec.europa.eu/dgs/regional_policy

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