Zuschüsse für grenzüberschreitende Projekte zur Erschließung messbarer Treibhausgaspotenziale und zur Entwicklung guter klimapolitischer Rahmenbedingungen.

//Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Fördernehmer:
Verbände & Vereine; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)
Hinweis:
Im Rahmen der 1. Ausschreibungsrunde konnten Projektskizzen oder Projektvorschläge bis spätestens 24.05.2017 eingereicht werden. Weitere Informationen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen mit eigener Rechtsfähigkeit, im Einzelnen:

  • Nichtregierungsorganisation,
  • Universitäten und Forschungseinrichtungen,
  • lokale und regionale Behörden,
  • internationale und multilaterale Organisationen sowie
  • gemeinnützige Unternehmen.

Verwendungszweck

Gefördert werden grenzüberschreitende Projekte zwischen Akteuren in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Erschließung messbarer Treibhausgaspotenziale sowie Projekte, die auf die Entwicklung guter klimapolitischer Rahmenbedingungen hinwirken.

Dabei können folgende Ansätze einzeln oder in Kombination miteinander verknüpft werden:

  • Kapazitätsaufbau,
  • Netzwerkbildung,
  • Austausch zur Unterstützung klimapolitischer Politiken,
  • Programme und Maßnahmen,
  • vorbereitende Konzeptentwicklung für praktischen Klimaschutz sowie
  • Dialogformate, Disseminations- und Bildungsprojekte.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderdauer: 4 bis max. 30 Monate
  • Förderhöhe: mind. 50.000 € und max. 900.000 € pro Vorhaben
  • Es ist ein angemessener Eigenbeitrag zu übernehmen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss unmittelbar oder mittelbar zu einer Stärkung des Klimaschutzes in der jeweiligen Zielregion beitragen.
  • Für das Vorhaben müssen ausreichende organisatorische und personelle Kapazitäten vorhanden sein.
  • Der Projektdurchführer muss seinen offiziellen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat haben bzw. dort registriert sein.
  • Deutsche Projektdurchführer müssen die Gemeinnützigkeit durch einen steuerlichen vorläufigen Freistellungsbescheid nachweisen. Ausländische Projektdurchführer müssen, soweit vorhanden, auf entsprechende nationale, dem deutschen Gemeinnützigkeitsrecht äquivalente Regelungen verweisen.
  • Konsortien müssen in der Regel bis zu drei Konsortialpartner umfassen, möglichst eine beteiligte Organisation soll ihren Sitz in Deutschland haben.
  • Die Höhe des geplanten durchschnittlichen jährlichen EUKI-Finanzierungsvolumens sollte den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre des Projektdurchführers nicht überschreiten.
  • Das Projekt muss spätestens im Februar 2020 abgeschlossen sein.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragstellende, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sowie bereits begonnene Vorhaben.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist in der 1. Ausschreibungsrunde ein- und zweistufig. In der ersten Stufe waren Projektskizzen oder Projektvorschläge bis spätestens 24.05.2017 einzureichen.

Antragstelle ist die Europäische Klimaschutzinitiative.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 26.04.2017; Pressemitteilung des BMUB vom 26.04.2017

Zuletzt aktualisiert am: 26.05.2017

Kontakt

Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI)

Projektfinanzierung

Potsdamer Platz 10

10785 Berlin

Telefon:0 30 338424-570

E-Mail:info@euki.de

Internet:http://www.euki.de

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