Zuschüsse für den Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme in Wohn- und Nichtwohngebäude.

//Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle

Fördernehmer:
Privatpersonen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Modernisierung Wohneigentum; Modernisierung Mietwohnraum
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

In aller Kürze

Investitionszuschüsse für den Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme in Wohn- und Nichtwohngebäude im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz des Bundes. Die Förderung unterstützt die Markteinführung dieser innovativen Technologie.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen,
  • Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG),
  • freiberuflich Tätige,
  • alle Unternehmen, die ein Brennstoffzellensystem in ein Wohngebäude einbauen (einschließlich Contractoren),
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition, die ein Brennstoffzellensystem in ein Nichtwohngebäude einbauen (einschließlich Contractoren),
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund,
  • gemeinnützige Organisationsformen (z.B. Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbH) einschließlich Kirchen sowie
  • kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände.

Verwendungszweck

Gefördert wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude.

Mitfinanziert werden

  • Kosten für den Einbau des Brennstoffzellensystems,
  • bei Beistellgeräten die Kosten für den Einbau der Brennstoffzelle,
  • bei integrierten Geräten die Kosten für das Gesamtsystem,
  • bei einzeln erworbenen Bestandteilen des Brennstoffzellensystems Einbau der Brennstoffzelle sowie die zum Gesamtsystem gehörenden Kosten,
  • fest vereinbarte Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren und
  • Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: max. 40% der insgesamt förderfähigen Kosten
  • Förderhöhe:
    • Festbetrag von 5.700 € (Grundförderung) zuzüglich
    • leistungsabhängiger Betrag von 450 € je angefangener 100 W elektrischer Leistung für die Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW (Zusatzförderung)

Kumulation/Kombination

Der Zuschuss darf ausschließlich mit der Förderung für KWK-Anlagen nach dem Kraftwärmekopplungsgesetz (KWKG) kombiniert werden.

Für weitere energetische Maßnahmen im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus können die Produkte Energieeffizient Sanieren – KreditEnergieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss und Energieeffizient Bauen genutzt werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um ein Wohn- oder Nichtwohngebäude nach § 2 Nr. 1 der Energieeinsparverordnung (EnEV) handeln.
  • Es muss eine Sachverständige oder ein Sachverständiger eingebunden werden, die bzw. der die Förderfähigkeit des Brennstoffzellensystems prüft und bei Antragstellung und nach Abschluss des Vorhabens bestätigt.
  • Der bzw. die Sachverständige muss in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes unter http://www.energie-effizienz-experten.de in den Kategorien „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude“ bzw. „– Nichtwohngebäude“ eingetragen sein.
  • Der Einbau des Brennstoffzellensystems ist durch ein Fachunternehmen auszuführen.
  • Beim Einbau der Brennstoffzelle ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen.
  • Für die Brennstoffzelle muss ein Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren abgeschlossen werden.
  • Von einer Förderung ausgeschlossen sind Treuhandkonstruktionen (Ausnahme WEG) sowie sogenannte In-Sich-Geschäfte.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn des Vorhabens zu stellen.

Antragstelle ist die KfW Bankengruppe.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand 07/2017; KfW-Information vom 28.07.2017

Weiterführende Informationen

Seit Juli 2017 können neben Privatpersonen auch Freiberufler, Unternehmen, Contractoren sowie kommunale und gemeinnützige Organisationen Zuschüsse erhalten. Je nach elektrischer Leistung ist ein Zuschuss bis zu 28.200 € pro eingebaute Brennstoffzelle möglich.

Zuletzt aktualisiert am: 29.07.2017

Links

Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle - Programmüberblick

Programmüberblick auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle - Häufige Fragen

Häufige Fragen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Energieeffizienz-Expertendatenbank

Datenbank der Deutschen Energie-Agentur für Energieeffizienz-Expertinnen und -experten für Förderprogramme des Bundes

Downloads

Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle - Formulare und Downloads

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0800 539-9002

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail:info@kfw.de

Internet:http://www.kfw.de

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.