Zuschüsse für Energieberatungen und den Aufbau und Betrieb von Energieeffizienz-Netzwerken für Kommunen und gemeinnützige Organisationen.

//Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Energieeffizienz; Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die als Netzwerkmanager oder als Energieberater tätig sind.

Netzwerkteilnehmer können Kommunen und/oder Verwaltungseinheiten der Landkreise mit höchstens 200.000 Einwohnern sein.

Verwendungszweck

Gefördert werden Projekte zur Energieberatung und zum Aufbau und Betrieb von Energieeffizienz-Netzwerken für Kommunen und gemeinnützige Organisationen in drei Fördermodulen:

  • Fördermodul 1: Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen,
  • Fördermodul 2: Förderung der Energieberatung für ein energetisches Sanierungskonzept von Nichtwohngebäuden oder für einen Neubau von Nichtwohngebäuden,
  • Fördermodul 3: Förderung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen.

Die Förderung erfolgt im Fördermodul 1 in zwei Phasen: Die erste Phase (Gewinnungsphase) dient der Gewinnung von Teilnehmern an Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen und die zweite Phase (Netzwerkphase) dem Aufbau und Betrieb der Netzwerke.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • Fördermodul 1
      • in der Gewinnungsphase bis zu 100% der förderfähigen Sachausgaben, max. jedoch 3.000 € pro Netzwerk-Projekt
      • in der Netzwerkphase im ersten Jahr bis zu 70%, in den Folgejahren bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben, max. jedoch 20.000 € pro Netzwerkteilnehmer im ersten Jahr und 10.000 € pro Netzwerkteilnehmer in den Folgejahren, max. 360.000 € für die Teilnahme aller Kommunen in einem Landkreis
    • Fördermodul 2
      • bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, jedoch max. 15.000 €,
      • zusätzlich 500 € für die Präsentation des Beratungsberichts in Entscheidungsgremien
    • Fördermodul 3
      • bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben, jedoch max. 30.000 €
  • Förderdauer:
    • in der Gewinnungsphase 6 Monate pro Netzwerk
    • in der Netzwerkphase 3 Jahre pro Netzwerk
  • Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Kumulation

Eine Kumulierung der Förderung mit öffentlichen Mitteln aus anderen Förderprogrammen des Bundes oder der Bundesländer für gleichartige Maßnahmen ist nicht zulässig.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere die folgenden Voraussetzungen:

  • Antragstellende müssen über ausreichende wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen, die erforderliche Zuverlässigkeit sowie die notwendige fachliche Kompetenz verfügen.
  • Alle geförderten Maßnahmen müssen in Deutschland durchgeführt werden.
  • Investive Maßnahmen sind nicht Teil der Förderung.
  • Für Fördermodul 1 gilt:
    • Antragstellende müssen praktische Erfahrungen bei der Planung und Durchführung von Projekten mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz und Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Einrichtungen besitzen.
    • In der Gewinnungsphase müssen Antragstellende bei mindestens 8 teilnahmeberechtigten Kommunen für die Teilnahme an einem vom ihm aufzubauenden Netzwerk werben und dies anhand von schriftlichen Bestätigungen der entsprechenden Kommunen nachweisen.
    • In der Netzwerkphase haben die Antragstellenden sicherzustellen, dass
      • wenigstens 5 und max. 12 Kommunen am Netzwerk teilnehmen,
      • die Teilnahme aller Kommunen in einem Landkreis an einem Netzwerk vertraglich gesichert ist,
      • die Anforderungen an die Netzwerkarbeit gemäß Anlage zur Richtlinie erfüllt sind und
      • ein qualifiziertes Netzwerkteam gemäß Anlage zur Richtlinie eingesetzt wird.

Antragsverfahren

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das BAFA informiert in einem Merkblatt über Art, Umfang und konkrete Inhalte der für die Antragstellung jeweils erforderlichen Unterlagen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 16.12.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 31.12.2015, B2; Informationen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Stand 01/2016

Zuletzt aktualisiert am: 20.01.2016

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 511

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-2269

Fax:0 6196 908-800

E-Mail:foerderung@bafa.bund.de

Internet:http://www.bafa.de

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