Zuschüsse für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die förderungsbedürftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie behinderte und schwerbehinderte Menschen einstellen.

//Eingliederungszuschüsse

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesagentur für Arbeit (BA); zuständige Agentur für Arbeit
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Arbeitgeberinnen und -geber, die förderungsbedürftige Arbeitnehmerinnen und -nehmer einstellen.

Verwendungszweck

Unternehmen können zur Eingliederung von Arbeitnehmerinnen und -nehmern einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten. Die Förderung soll bestimmte Defizite (z.B. lange Einarbeitungszeiten) bei neu eingestellten Arbeitskräften ausgleichen.

Zu den förderungsbedürftigen Personen gehören Arbeitnehmerinnen und -nehmer, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, behinderte und schwerbehinderte Menschen sowie Arbeitnehmerinnen und -nehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben und arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

Bei dem Eingliederungszuschuss handelt es sich um eine Ermessensleistung der aktiven Arbeitsförderung, über die die örtlichen Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter entscheiden.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • grundsätzlich bis zu 50% des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts, abhängig vom Bruttoarbeitsentgelt, der Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers und den jeweiligen Eingliederungserfordernissen
    • für schwerbehinderte oder sonstige behinderte Menschen: bis zu 70% des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts
  • Förderdauer:
    • grundsätzlich bis zu zwölf Monate
    • bis zu 24 Monate für schwerbehinderte oder sonstige behinderte Menschen
    • bis zu 60 Monate für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen
    • bis zu 96 Monate für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen nach Vollendung des 55. Lebensjahres
    • bis zu 36 Monate für Arbeitnehmerinnen und -nehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, wenn die Förderung bis zum 31. Dezember 2019 begonnen hat
  • Der pauschalierte Anteil der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers am Gesamtsozialversicherungsbeitrag wird in die Berechnung des Zuschusses einbezogen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss eine Weiterbeschäftigung über die Förderdauer hinaus erfolgen. Die sogenannte Nachbeschäftigungszeit entspricht in der Regel der Förderdauer.
  • Nicht gefördert werden:
    • Arbeitsverhältnisse, die bereits bestanden haben und gekündigt wurden, um einen Eingliederungszuschuss zu erhalten,
    • die Einstellung von Personen, die innerhalb der letzten 4 Jahre bereits mehr als 3 Monate versicherungspflichtig bei dem Antragsteller bzw. der Antragstellerin beschäftigt waren.

Antragsverfahren

Anträge können vor Abschluss des Arbeitsvertrags bei der für den Betriebssitz zuständigen Agentur für Arbeit gestellt werden.

Quelle

Informationen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Stand 05/2016; Sozialgesetzbuch, Drittes Buch (SGB III – Arbeitsförderung, §§ 88 ff.)

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit:

Zuletzt aktualisiert am: 20.06.2016

Kontakt

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Regensburger Straße 104

90478 Nürnberg

Telefon:0 911 179-0

Fax:0 911 179-2123

E-Mail:zentrale@arbeitsagentur.de

Internet:http://www.arbeitsagentur.de

zuständige Agentur für Arbeit

Verzeichnis der örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit

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