Zuschüsse zu integrierten Vorhaben zur Personal- und Organisationsentwicklung in der Sozialwirtschaft.

//ESF-Bundesprogramm "rückenwind - Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft"

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesverwaltungsamt (BVA); Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.; Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Hinweis:
Im Rahmen des 3. Interessenbekundungsverfahrens konnten Bewerbungen bis zum 17.06.2016 eingereicht werden. Weitere Informationen erteilt der Ansprechpartner.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • freigemeinnützige Träger, die einem der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland angehören bzw. von diesen als Spitzenverbände vertreten werden, sowie
  • sonstige gemeinnützige Träger, die keinem der sechs Spitzenverbände angeschlossen sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden integrierte Vorhaben in der Sozialwirtschaft in folgenden Bereichen:

  • Personalentwicklung zur Verbesserung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit und
  • Organisationsentwicklung zur Verbesserung der Demografie-Festigkeit sozialwirtschaftlicher Unternehmen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: bis zu 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
  • Förderdauer: maximal 3 Jahre

Kumulation

Eine Kumulation mit Fördermitteln, die aus anderen öffentlichen Programmen (EU, Bund, Länder) finanziert werden, ist nicht zulässig (Kumulationsverbot).

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Projekt muss gleichzeitig jeweils einen Teilbereich der Personal- und Organisationsentwicklung adressieren, um einen integrierten und nachhaltigen Ansatz des Projektvorhabens sicherzustellen.
  • Der Zuwendungsempfänger muss tarifgebunden sein und die üblichen Tarifregelungen sowie branchenüblichen Mindestlöhne einhalten.
  • Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind
    • Maßnahmen, die zu den Pflichtaufgaben eines Antragstellers gehören,
    • reine Forschungsvorhaben und
    • ausschließliche Qualifizierungsmaßnahmen.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. Interessenbekundungen sind zu festgesetzten Stichtagen beim Bundesverwaltungsamt (BVA) einzureichen.

Es sind drei Aufrufe zur Interessenbekundung geplant. Im Rahmen des dritten Interessenbekundungsverfahrens konnten Bewerbungen bis zum 17.06.2016 eingereicht werden. 

Informationen erteilen auch die ESF-Regiestelle und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 08.04.2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24.04.2015, B2; Informationen der ESF-Regiestelle bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Stand 03/2016

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des Europäischen Sozialfonds (ESF):

Zuletzt aktualisiert am: 21.06.2016

Kontakt

Bundesverwaltungsamt (BVA)

Barbarastraße 1

50735 Köln

Telefon:0 228 99358-0

Fax:0 228 99358-2823

E-Mail:poststelle@bva.bund.de

Internet:http://www.bva.bund.de

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V.

ESF-Regiestelle

Oranienburger Straße 13-14

10178 Berlin

Telefon:0 30 24089-123

Fax:0 30 24089-134

E-Mail:bettina.wegner@bag-wohlfahrt.de

Internet:http://www.bagfw-esf.de

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Referat EF1, Dienstsitz Bonn

Rochusstraße 1

53123 Bonn

Telefon:0 228 99527-0

E-Mail:poststelle@bmas.bund.de

Internet:http://www.bmas.de

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ESF-Förderrichtlinie zuständige Regionalagentur; zuständige Bezirksregierung; Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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